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Montag, 15. April 2013, 11:38 Uhr

Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg

Pressemitteilung

Land ehrt langjährige Blutspenderinnen und Blutspender

Lübbenau – Brandenburgs Gesundheitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt hat heute in Lübbenau 59 langjährige Blutspenderinnen und Blutspender aus dem Süden Brandenburgs geehrt, die jeweils mehr als 100mal Blut oder Plasma gespendet hatten. „Da kommen viele Liter zusammen, die Leben retten und erhalten und dafür können wir gar nicht dankbar genug sein“, erklärte Hartwig-Tiedt. Die Geehrten erhielten Urkunden und Ehrenabzeichen.

Jährlich werden in Brandenburg mehr als 2.500 Blutspendeaktionen durchgeführt, um die rund 50 Kliniken und 20 Arztpraxen mit Blutpräparaten zu versorgen. Der Bedarf steigt jährlich um 1,5 bis 2 Prozent. Grund dafür sind die verbesserten Therapiemöglichkeiten und die steigende Lebenserwartung.

„Auch ein modernes medizinisches Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Erkrankungen ohne Blutkonserven hilflos. Der Bedarf an Spendenden steigt ständig und wir müssen dafür sorgen, dass das noch bestehende Gleichgewicht von gespendetem Blut und Empfangenden nicht aus der Balance gerät“, sagte Hartwig-Tiedt.

Die Staatssekretärin dankte den Spenderinnen und Spendern und appellierte zugleich an alle erwachsenen Brandenburgerinnen und Brandenburger, diesem Beispiel zu folgen und sich für eine Blutspende zu entscheiden. „Obwohl etwa ein Drittel der Deutschen in der Lage wäre zu spenden, beteiligen sich bundesweit nur etwa drei Prozent an den Blutspendeaktionen und das ist auf Dauer zu wenig“, so Hartwig-Tiedt.

Eine Blutspende dauert etwa 30 bis 45 Minuten, die eigentliche Entnahme nur 5 bis 10 Minuten. Die restliche Zeit wird für Vorbereitung und Nachruhe benötigt. Wer innerhalb von 12 Monaten drei Mal Blut spendet, bekommt nach der dritten Spende auf Wunsch die Ergebnisse seines Blutwertchecks kostenlos mitgeteilt. Diese regelmäßige Gesundheitskontrolle ist ein wertvoller Service des DRK-Blutspendedienstes und dient zugleich der Prävention.