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Dienstag, 04. Dezember 2012, 10:00 Uhr

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.

Pressemitteilung

MedInform-Workshop "Die Erprobungsregelung für Medizinprodukte" am 5. Februar 2013 in Berlin

Berlin – Vor- und Nachteile der neuen Erprobungsregelung für innovative Medizintechnologien sowie Details der Antragstellung stehen im Fokus des MedInform-Workshops "Die Erprobungsregelung für Medizinprodukte – Konzeption, Antragsverfahren und Studieneckpunkte" am 5. Februar 2013 in Berlin. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de (Veranstaltungen).

Durch das Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) wird die Möglichkeit zur Beantragung zur Erprobung von medizinischen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten durch die Hersteller geschaffen. Zwischenzeitlich wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) der Entwurf der Verfahrensordnung sowie das dazugehörige Antragsverfahren veröffentlicht, dass ab 2013 gelten soll. Es ist vorgesehen, dass Innovationen an Patienten im Rahmen einer "Erprobung" angewendet werden dürfen, sofern die Behandlungsmethode zumindest das "Potenzial einer erforderlichen Behandlungsalternative" bietet. Die Hersteller eines Medizinproduktes müssen hierzu einen Antrag auf Erprobung nach § 137e Abs. 7 SGB V stellen. Die Teilnehmer des Workshops lernen, die Vor- und Nachteile einer Antragstellung auch im Zusammenhang mit den bisherigen Kostenerstattungsmodalitäten von Medizinprodukten im niedergelassenen und stationären Bereich abzuwägen.

Referenten der Veranstaltung sind:

Dr. Hubertus Rosery, Geschäftsführer der AiM GmbH, Dr. Norbert Clemens, Geschäftsführer und Leiter der Klinischen Entwicklung der CRS Clinical Research Services Mannheim GmbH sowie Michael Weißer, Reimbursement Consultant bei AiM.

Der BVMed vertritt als Wirtschaftsverband über 230 Industrie- und Handelsunternehmen der Medizintechnologiebranche. Im BVMed sind u. a. die 20 weltweit größten Medizinproduktehersteller im Verbrauchsgüterbereich organisiert. Die Medizinprodukteindustrie beschäftigt in Deutschland über 175.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Verfahren.