Übersicht / AOK NORDWEST / Meldung vom 11.12.2018

Dienstag, 11. Dezember 2018, 13:56 Uhr

AOK NORDWEST

Pressemitteilung

Mehr Leistungen, steigende Mitgliederzahlen, solide Finanzen:
AOK NORDWEST hält Zusatzbeitrag stabil

Dortmund – Die rund 2,9 Millionen Versicherten der AOK NORDWEST dürfen sich freuen: Ab 1. Januar 2019 erweitert die Gesundheitskasse noch einmal ihr umfassendes Leistungsangebot. Mit der Einführung eines individuellen Gesundheitsbudgets von bis zu 500 Euro können AOK-Versicherte weitere exklusive Mehrleistungen in Anspruch nehmen. Das beschloss heute einstimmig der AOK-Verwaltungsrat in seiner Sitzung in Dortmund. Außerdem wurde der Etat für 2019 mit einem erstmals zweistelligen Gesamtvolumen von 10,2 Milliarden Euro für die Krankenversicherung verabschiedet. Der Zusatzbeitragssatz bleibt stabil bei 0,9 Prozent. Der Gesamtbeitragssatz beträgt damit unverändert 15,5 Prozent. „Damit setzen wir unsere erfolgreiche Geschäftspolitik mit stabilen Finanzen und mehr Wachstum fort. Mit unserem geringen Zusatzbeitrag und den zusätzlichen Mehrleistungen sind wir wird jetzt noch attraktiver für alle gesetzlich Krankenversicherten“, sagte AOK-Vorstandschef Tom Ackermann. Allein in 2018 entschieden sich über 30.000 neue Mitglieder für die größte gesetzliche Krankenkasse in Westfalen-Lippe und Schleswig-Holstein.

„Wir haben in den vergangenen Jahren stets vorausschauend und erfolgreich gewirtschaftet. Deshalb können wir unseren attraktiven Zusatzbeitrag trotz steigender Kosten im Gesundheitswesen stabil halten“, betonte Georg Keppeler, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender und Versichertenvertreter. Nach Entscheidung der Bundesregierung ist der kassenindividuelle Zusatzbeitrag ab 1. Januar 2019 nicht mehr nur allein von den Mitgliedern zu zahlen, sondern muss künftig zur Hälfte auch von den Arbeitgebern aufgebracht werden. Das führt zu einer deutlichen finanziellen Entlastung der Mitglieder.

Der Gesamtbeitragssatz der AOK NORDWEST ab 1. Januar 2019 beträgt unverändert 15,5 Prozent und setzt sich aus dem bundesweit für alle Krankenkassen gültigen allgemeinen Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent und dem kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz von 0,9 Prozent zusammen. Damit folgt die AOK NORDWEST der Empfehlung des Bundesministeriums für Gesundheit, das auf Empfehlung des sogenannten Schätzerkreises den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz auf 0,9 Prozent festgelegt hatte.

Auch Johannes Heß, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter, hob hervor, dass die AOK über stabile Finanzen verfügt. „Der verabschiedete Haushalt ist solide kalkuliert und berücksichtigt auch künftige Ausgabensteigerungen. Damit ist und bleibt die AOK ein verlässlicher Partner für die Versicherten und Arbeitgeber gleichermaßen“, so Heß.

AOK-Vorstandschef Ackermann kündigte an, dass die AOK NORDWEST auch künftig ihren Versicherten ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis mit vielen Zusatzleistungen, einen kundennahen Service und innovative Versorgungsformen biete. Mit der Einführung eines individuellen Gesundheitsbudgets von bis zu 500 Euro können alle AOK-Versicherten weitere exklusive Mehrleistungen in Anspruch nehmen. Innerhalb dieses Budgets zahlt die AOK beispielsweise zwei professionelle Zahnreinigungen im Jahr von je 50 Euro. Außerdem übernimmt die AOK die Kosten für Osteopathie, nicht verschreibungspflichtige aber apothekenpflichtige Arzneimittel sowie für Sonderleistungen bei Schwangerschaft und Reiseschutzimpfungen. Erstattet werden dafür bis zu 80 Prozent der Kosten.

Außerdem plant die AOK NORDWEST, ihre digitalen Kommunikationskanäle weiter auszubauen und moderne Lösungen für eine schnelle und mobile Kommunikation im Sinne des Kunden zu schaffen. Schon heute nutzen viele Versicherte die Angebote des Online-ServiceCenters www.meine.aok.de.


AOK NORDWEST im Profil
Die AOK NORDWEST mit Sitz in Dortmund zählt mit 2,9 Millionen Versicherten (davon 2,2 Millionen in Westfalen-Lippe und fast 700.000 in Schleswig-Holstein) zu den zehn größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Das Haushaltsvolumen beläuft sich auf 10,2 Milliarden Euro. Über 95 Prozent der geplanten Ausgaben werden direkt in die Gesundheit der Versicherten investiert.