Übersicht / DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH / Meldung vom 27.06.2012

Mittwoch, 27. Juni 2012, 15:20 Uhr

DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH

David McAllister registriert sich als Stammzellspender

Ministerpräsident setzt Zeichen im Kampf gegen Leukämie

Köln / Hannover – 27. Juni 2012 – Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister lässt sich in die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei aufnehmen. Damit stellt er sich weltweit für suchende Patienten zur Verfügung.

Bei der Eröffnung zum „Tag des offenen Hofes“ am 17. Juni 2012 in Lilienthal, traf David McAllister auf freiwillige Helfer der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei. DKMS-Unterstützer Gerd Holzhauer aus Ritterhude bat ihn sich ein paar Minuten Zeit für die Lebensspende zu nehmen. Der Ministerpräsident war sofort überzeugt. Er füllte die Einverständniserklärung aus und führte den Wangenschleimhautabstrich zur Neuregistrierung als potenzieller Stammzellspender durch. „Es würde mich sehr freuen, wenn sich möglichst viele Menschen als Spender zur Verfügung stellen und noch mehr Leukämiepatienten mit einer Stammzellspende geholfen werden könnte“, sagte David McAllister.“

Derzeit sind in Niedersachen über 351.000 Menschen bei der DKMS registriert. 4.258 von ihnen konnten bisher tatsächlich eine Chance auf Leben schenken. Bundesweit sind über 2,7 Millionen in der Datei, mehr als 31.000 Mal konnten DKMS-Spender helfen. Aber immer noch sucht jeder fünfte Patient, der auf eine Spende angewiesen ist, vergeblich nach seinem „genetischen Zwilling“. Das liegt daran, dass die Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger nahezu 100-prozentig übereinstimmen müssen. Im günstigen Fall findet sich der passende Spender unter 20.000 Registrierten. Im schlechtesten Fall gibt es unter Millionen keinen Einzigen. In die Datei aufnehmen lassen kann sich grundsätzlich jeder gesunde Mensch im Alter zwischen 18 und 55 Jahren. Zudem ist die DKMS auf freiwillige Geldspenden angewiesen. Die Laborkosten jeder Neuaufnahme betragen 50 Euro, die nicht durch öffentliche Gelder getragen werden.