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Freitag, 14. Januar 2011, 14:26 Uhr

Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz

"Wer macht was wie oft"

Neue Fallzahlen von Krankenhausbehandlungen in Berlin veröffentlicht

Berlin – Täglich stehen Patientinnen und Patienten und deren Ärztinnen und Ärzte vor der Aufgabe, für eine notwendige Behandlung ein geeignetes Krankenhaus auswählen zu müssen. Die Entscheidung für ein bestimmtes Krankenhaus sollte auf aktuellen Informationen basieren. Die Senatsgesundheitsverwaltung veröffentlicht daher seit Jahren Daten zur Häufigkeit operativer Krebsbehandlungen in den Krankenhäusern. In diesem Jahr wurden die Darstellungen erweitert und erstmals Leistungszahlen zu Krankenhausbehandlungen außerhalb der Tumormedizin zusammengestellt und veröffentlicht.

Die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Katrin Lompscher erklärt: "Unsere Veröffentlichungen sind inzwischen eine fest etablierte Ergänzung der Transparenzangebote zur stationären Behandlung in Berlin geworden. Wir zeigen, wer in den Krankenhäusern was macht und wie oft und bieten damit eine schnelle Orientierung zur aktuellen Leistungsverteilung in den ausgewählten Diagnosen an - vollständig für alle Krankenhäuser der Stadt. Die Fallzahlen lassen auch Rückschlüsse auf besondere Spezialisierungen zu. Sie helfen den Kliniken beim Ausbau ihres Versorgungsprofils und sollen weitere Kooperationen der Berliner Krankenhäuser anstoßen. Nicht zuletzt werden damit unsere krankenhausplanerischen Entscheidungen unterstützt."

Zum ersten Mal sind u.a. Behandlungszahlen bei Herzinfarkt und Schlaganfall erfasst worden. Sie geben Auskunft darüber, wie oft und in welcher Klinik am Wochenende Linksherzkathetereingriffe bei Herzinfarkt am Wochenende vorgenommen worden sind. Weitere Darstellungen zeigen, welches Krankenhaus in der Stadt wie oft Patientinnen und Patienten mit Schlaganfall behandelt oder künstliche Gelenke in Knie und Hüfte eingesetzt hat. Erstmals sind auch Zahlen über Operationen im Säuglingsalter und über die Behandlung frühgeborener Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.250 Gramm zusammengestellt.

Die Fallzahlen und weitere Informationen unter http://www.berlin.de