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Dienstag, 09. Februar 2021, 10:00 Uhr

CGC Cramer Gesundheits-Consulting GmbH

Akute Atemwegsinfektionen in Corona-Zeiten vermeiden

Pflanzliche Isothiocyanate verringern Erkältungshäufigkeit um 50 %

Eschborn – Gerade jetzt – während der Corona-Pandemie – sind Erkältungssymptome extrem unangenehm. Denn neben den lästigen Beschwerden und der kritischen Aufmerksamkeit der Mitmenschen plagt einen außerdem selbst die Unsicherheit: Ist es vielleicht doch COVID-19? Sollte ich mich testen lassen, darf ich noch zur Arbeit oder muss ich in Quarantäne? „Außerdem ist es gerade in der aktuellen Situation wichtig, das Immunsystem nicht noch zusätzlich durch eine banale Atemwegsinfektion unnötig zu belasten“, erklärt Prof. Dr. Jost Langhorst, Chefarzt der Klinik für Integrative Medizin und Naturheilkunde, Bamberg. Zusätzlich zu den bekannten Verhaltensregeln zum Schutz vor einer Ansteckung können auch antiviral wirksame Pflanzensubstanzen wie die Senföle (Isothiocyanate, ITC) aus Kapuzinerkresse und Meerrettich dazu beitragen, wiederkehrende Atemwegsinfektionen zu vermeiden. Eine placebokontrollierte Doppelblind-Studie belegt: Das ITC-Gemisch reduziert bei Langzeitanwendung die Erkältungshäufigkeit nachweislich um etwa 50 %[1]. Auch bei akuten unkomplizierten Atemwegsinfektionen kann die Phytokombination (in ANGOCIN® Anti-Infekt N) aufgrund ihrer antiviralen[2-4], antibakteriellen[5-11] und antiphlogistischen[12-20] Eigenschaften als First-Line-Therapie eingesetzt werden[21]. Durch eine 3fach-Wirkung werde nicht nur eine Besserung der Symptome, sondern auch eine Bekämpfung der Erreger ermöglicht sowie eventuellen bakteriellen Superinfektionen entgegengewirkt, so Langhorst.

Isothiocyanate wirken 3fach – gegen Viren, Bakterien und antiphlogistisch

ITC werden in der Naturmedizin bereits seit Jahrhunderten bei Infektionen der Atem- und Harnwege eingesetzt und zählen heute zu den mit am besten untersuchten arzneilich wirksamen Pflanzensubstanzen. Ihre antivirale[2-4], antibakterielle[5-11] und antientzündliche[12-20] Wirkung ist in zahlreichen internationalen Publikationen belegt. Bereits wissenschaftliche Untersuchungen in den 1950er Jahren konnten zeigen, dass die ITC aus Kapuzinerkresse die Vermehrung von Influenza-Viren wirkungsvoll reduzieren können[3,4]. Aktuelle In-vitro-Untersuchungen an der Universität Gießen ergaben außerdem, dass die Pflanzenstoffe die Vermehrung des Influenzavirus H1N1 und sowie von einigen Rhinoviren in menschlichen Lungenzellkulturen hemmen[2]. Auch eine ausgeprägte Wirkung gegenüber grampositiven und gramnegativen Bakterien ist umfangreich belegt[5-11]. Dazu gehören auch die häufigsten bakteriellen Erkältungserreger und multiresistente Bakterien wie K. pneumoniae oder E. coli, gegen die chemisch-synthetische Antibiotika immer häufiger wirkungslos sind[9]. Aufgrund des Multi-Target-Wirkmechanismus der ITC wird die Entwicklung möglicher Resistenzmechanismen gegen diese Pflanzenstoffe deutlich erschwert[5,7].

Erkältungshäufigkeit um 50 % reduziert

„Für den Einsatz der Isothiocyanat-Kombination bei akuten wiederkehrenden Atemwegsinfektionen spricht neben dem plausiblen Wirkmechanismus auch die placebokontrollierte Doppelblind-Studie, die nicht nur die Wirkung, sondern auch das gute Sicherheitsprofil des Phytotherapeutikums belegt“, erklärt Langhorst, der als Prüfarzt an der Studie mitgewirkt hat. Die klinische Studie[1] zeigt, dass die Pflanzenkombination aus Kapuzinerkresse und Meerrettich die Häufigkeit von Erkältungen im Vergleich zu Placebo um fast die Hälfte verringert: Bei der zwölfwöchigen Studie traten in der Placebogruppe fast doppelt so häufig Erkältungen auf wie in der Verumgruppe. Die Infektrate in der Verumgruppe (3x-täglich zwei Tabletten ANGOCIN® Anti-Infekt N) betrug 13,3 % und unter Placebo 25,6 %, was die ausgeprägte Wirkung des Phytotherapeutikums bei häufig rezidivierenden Erkältungen widerspiegelt.

Weitere Untersuchungen (Beobachtungsstudien) mit Erwachsenen und Kindern konnten die Wirkung und Verträglichkeit der ITC-Kombination bei akuten Infektionen der Atemwege (Sinusitis, Bronchitis) im Vergleich zu verschiedenen Antibiotika belegen[22,23]. „Insgesamt liegen für die pflanzlichen Isothiocyanate vielversprechende Studiendaten vor, die ein breitgefächertes Wirkspektrum zeigen, dass eine rationale Therapie von Infektionen der Atemwege ermöglicht und ihren Einsatz bei häufig wiederkehrenden Erkältungskrankheiten rechtfertigt“, so der Experte.

Literatur:
Die Quellen 1-23 können auf Wunsch unter folgendem Pressekontakt angefordert werden: