„Pflege ist nicht gleich Pflege“, betont der Präsident des GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann. Deshalb müssten nach diesem Grundsatz auf der Basis von Bedarfsprofilen der Patientinnen und Patienten differenzierte Arbeitsplatzbeschreibungen erstellt werden. Die mehrstufige Anforderungsstruktur ermögliche den Einsatz entsprechend unterschiedlich qualifizierter Pflegekräfte. Eine solche Neuordnung der Pflege setze ein Bildungskonzept voraus, das in der Lage sei, die entsprechend differenzierten Kompetenzen zu vermitteln. Prof. Lohmann nachdrücklich: „Die Schaffung einer geeigneten Pflegestruktur ist Aufgabe der Führungskräfte in der Pflege.“
Über innovative Konzepte, gelungene Beispiele und geeignete Unterstützung der Modernisierung der Krankenpflege in Deutschland wird auf dem GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 09. und 10. September in Hamburg in der kompetent besetzten Session „Pflege kann’s: Führen mit Verantwortung“ diskutiert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Tobias Jeurissen, Pflegedienstleitung und Bereichsleitung Personal OP-Management des TUM Universitätsklinikums, Prof. Dr. Gabriele Meyer, Inhaberin der Professur für Gesundheits- und Pflegewissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement und Personalvorstand des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Torsten Rantzsch, Vorstand und Pflegedirektor des Universitätsklinikums Düsseldorf, und Andrea Schmidt-Rumposch, Vorstand und Pflegedirektorin der Universitätsmedizin Essen. Die Moderation übernimmt Andreas Kocks, Pflegedirektion des Universitätsklinikums Bonn.
Aktuelle Informationen zum GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 09. und 10. September in Hamburg und jederzeitige Anmeldung unter:
www.gesundheitswirtschaftskongress.de