Berlin – Die erste exklusive Biologika-Ausschreibung im deutschen Arzneimittelmarkt überhaupt ist erfolgreich verlaufen. Initiiert wurde sie von spectrumK. Die spürbare Resonanz im Markt zeigt vor allem eins: Es war richtig, schnell zu handeln und zügig die Ausschreibung zu starten, nachdem der rechtliche Rahmen geschaffen war. Davon profitieren jetzt die teilnehmenden Kassen durch signifikante Einsparungen, die Versicherten durch eine bessere Versorgung und die Pharmaunternehmen durch ein hohes Maß an Planungssicherheit.
„Wir konnten 80 Prozent der ausgeschriebenen Wirkstoffe erfolgreich bezuschlagen. Damit zeigt sich, dass unsere Strategie den Bedürfnissen des Marktes entspricht. Unser Ansatz, gekennzeichnet von Schnelligkeit, Flexibilität und Dynamik, erweist sich als richtig“, fasst Dr. Jochen Walker, Geschäftsführer von spectrumK, die ersten Auswertungen zu der Ausschreibung zusammen. Für die Kassen bedeutet das konkret: Sie profitieren durch das Vorgehen von spectrumK bis zu sechs Monate früher von den Einsparungen durch Biologika-Rabattverträge als Kassen, die an anderen aktuellen Ausschreibungen teilnehmen. Besonders in der derzeit angespannten Finanzlage der GKV ist das von enormer Bedeutung. Deutlich wird mit Blick auf die Ergebnisse gleichzeitig, dass die Pharmaunternehmen durch das Agieren von spectrumK frühzeitig und sicher planen können, was zur Stabilität im Markt entscheidend beiträgt. Dies ist umso erfreulicher, da anfangs Widerspruch und Kritik gegen die Ausschreibung von Herstellerseite kam. Zu dem positiven Ergebnis trägt besonders bei, dass spectrumK als mittelgroßer Akteur ausschreibt. Das stärkt ausgeglichene Marktbedingungen und einen innovationsfreundlichen Wettbewerb. Realistisch verfügbare Produktionskapazitäten werden effektiv genutzt und Kapazitätsengpässe vermieden. Neue Kapazitäten auf Seiten der Industrie müssen mit Blick auf den Bedarf durch die Ausschreibung von spectrumK nicht aufgebaut werden, was die Teilnahme auch für kleinere Hersteller interessant macht. Gleichzeitig bekennt sich spectrumK dazu, das Gros der Wirkstoffe im Open-House-Segment zu belassen, solange wirtschaftliche Angebote aus der Industrie vorliegen. Auf diesem Weg stärkt spectrumK insbesondere bei versorgungsessenziellen und wettbewerbsintensiven Wirkstoffen die Versorgung der Versicherten.