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Donnerstag, 14. Juni 2007, 10:46 Uhr

DiaPat GmbH

Unnötige Gewebeprobe vermeiden:

Prostata-Krebs einfach im Urin erkennen

Hannover – Medizin-Sensation: Der neue Test DiaPat® erkennt Prostata-Krebs im Frühstadium - ohne Blut abzunehmen, ohne operative Gewebeprobe. Und viel zuverlässiger als bisherige Tests.

Prostata-Krebs - die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Jahr für Jahr erkranken etwa 50.000 Männer in Deutschland, 11.000 sterben daran. Früherkennung ist extrem wichtig, weil der bösartige Tumor nur Potenz erhaltend operiert und geheilt werden kann, wenn er rechtzeitig erkannt wird.

Der weltweit einzigartige DiaPat®-Test setzt genau hier an. Er erspürt den Krebs, lange bevor er Beschwerden verursacht. Dazu werden aus einer Urinprobe die zahlreichen darin enthaltenen Eiweiße untersucht. "Diese Botenstoffe sind bei Prostata-Krebs auf so charakteristische Weise verändert, dass man die Krankheit daran zuverlässig erkennen kann", sagt Test-Entwickler Professor Harald Mischak, Biochemiker an der renommierten Medizinischen Hochschule Hannover. Der Unterschied zu bisherigen Tests, beispielsweise PSA-Test (Prostata-Spezifisches-Antigen): "Es reicht nicht, einen Marker auf ein oder wenige Eiweiße zu haben, wir brauchen ein Muster aus mehreren Tausend, um dutzende signifikante Eiweiße einer Krankheit zuzuordnen", so Professor Mischak.

Ähnlich wie bei einem Fingerabdruck, der mit einem Muster verglichen wird, vergleicht man den Patienten-Urin mit einer festgelegten Vorlage. "Stimmen beide überein, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit von Krebs auszugehen", so Professor Mischak. DiaPat® ist zu 90 Prozent sicher und damit eine sinnvolle Ergänzung zum PSA-Test, der zu 70 Prozent falsch positiv ist, also Krebs anzeigt, obwohl alles in Ordnung ist. Etwa 500.000 bis 600.000 Männern im Jahr könnte dadurch eine operative Gewebeprobe erspart werden. Die Kosten für DiaPat® (etwa 440 Euro) werden bisher von einigen privaten Kassen erstattet. Als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) kann er schon jetzt in jeder Arztpraxis gemacht werden. Auch bei anderen Krankheiten, zum Beispiel Nierenerkrankungen, Blasenkrebs oder Koronarer Herzkrankheit (KHK), kann er eingesetzt werden.

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