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„Rauchfrei im Mai“ verliert an Dynamik: Warum es mehr als Aktionsmonate braucht, um die Raucherquote zu senken

Pressemitteilung
  • Trotz Werbemaßnahmen: Teilnahme 2026 um über 7 % gesunken.
  • Raucherquote in Deutschland bleibt mit 32,1 % hoch.
  • Zusätzliche Maßnahmen notwendig, um nicht motivierte Raucherinnen und Raucher zu erreichen.

Gräfelfing – Die Initiative „Rauchfrei im Mai“ hat 2026 erneut dazu aufgerufen, den Monat Mai als Ausgangspunkt für den vollständigen Rauchstopp zu nutzen. Trotz umfangreicher Werbemaßnahmen sank die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch von 21.110 im Jahr 2025 auf 19.544 im Jahr 2026. Gleichzeitig verharrt die Raucherquote in Deutschland mit 32,1 %1 weiterhin auf hohem Niveau.

Solche zeitlich begrenzten Initiativen können Aufmerksamkeit schaffen und motivierte Raucherinnen und Raucher beim Rauchstopp unterstützen, erreichen jedoch nur begrenzt diejenigen, die aktuell nicht zum Aufhören bereit sind. Genau diese Gruppe ist für eine nachhaltige Senkung der Raucherquote entscheidend.

Die rückläufige Teilnahme und die weiterhin hohe Raucherquote machen deutlich, dass der Handlungsbedarf über kurzfristige Sensibilisierung hinausgeht. Neben der sinkenden Teilnahme zeigt auch die Erfolgsquote einen negativen Trend: Der Anteil der dauerhaft Rauchfreien ging von 21 % (2024) auf 16 % (2025) zurück.

Dr. Christoph Neubert, Manager Scientific & Medical Affairs bei der Philip Morris GmbH: „Die Mehrheit der Raucherinnen und Raucher ist derzeit nicht motiviert, mit dem Rauchen aufzuhören. Besonders deutlich zeigt sich das bei den über 65-Jährigen: 59,4 % dieser Altersgruppe sind nach unserer Umfrage nicht zum Rauchstopp motiviert. Initiativen wie ‚Rauchfrei im Mai‘ sind wichtig, erreichen aber vor allem Menschen, die bereits offen für einen Rauchstopp sind. Um die Raucherquote nachhaltig zu senken, müssen auch diejenigen adressiert werden, die sonst weiterrauchen würden.“

Welche Barrieren stehen einem Rauchstopp im Weg?

Seit fünf Jahren erhebt NiQ im Auftrag von Philip Morris jährlich in einer Umfrage unter 1000 erwachsenen Raucherinnen und Rauchern die Motivation für einen Rauchstopp und die Barrieren, die einem solchen im Wege stehen. Eine Mehrheit, 54,1 %, ist derzeit nicht für die beste Option, den Rauchstopp, motiviert. Unverändert nennen Raucherinnen und Raucher vor allem: Genuss (45,3 %), Schwierigkeiten, Gewohnheiten und Rituale zu durchbrechen (37,4 %) und fehlende Disziplin (31,8 %). Bei Jüngeren (19 – 34 Jahre alt) spielt zusätzlich das soziale Umfeld eine größere Rolle: Innerhalb dieser Gruppe gaben 40 % der Befragten an, die Tatsache, dass viele Menschen in ihrem Umfeld rauchten, sei für sie die größte Barriere für den Rauchstopp.

Rauchfreie Alternativen könnten eine wichtige Rolle bei der Senkung der Raucherquote spielen

Der in Nature Health veröffentlichte Kommentar „Smoke-free nicotine products can accelerate the end of the smoking epidemic“ 2 kommt zu dem Schluss, dass rauchfreie Alternativen – darunter E-Zigaretten, Tabakerhitzer und orale Nikotinprodukte – den Rückgang des Zigarettenkonsums beschleunigen können.
Die Autorin und die Autoren argumentieren, dass traditionelle Tabakkontrollmaßnahmen zwar viel erreicht hätten, ihr Effekt aber in vielen Ländern zunehmend an Grenzen stoße.
Zugleich verweist der Kommentar auf die wachsende Evidenz, dass der größte Schaden beim Rauchen durch die Verbrennung des Tabaks und die dabei entstehenden Schadstoffe verursacht wird, nicht durch Nikotin allein. Rauchfreie Alternativen vermeiden die Tabakverbrennung und weisen dadurch im Aerosol deutlich geringere Schadstoffwerte auf als im Rauch einer Zigarette.3,4 Sie sind jedoch nicht risikofrei und enthalten weiterhin Nikotin, das süchtig macht.
Die Autorin und Autoren sehen Schadensminderung als sinnvolle Ergänzung klassischer Tabakkontrollmaßnahmen, insbesondere für erwachsene Raucherinnen und Raucher, die ansonsten weiterrauchen würden.

Dr. Christoph Neubert, Manager Scientific & Medical Affairs bei der Philip Morris GmbH: „Seit knapp zehn Jahren verharrt die Raucherquote in Deutschland trotz wichtiger Initiativen wie ‚Rauchfrei im Mai‘ bei rund 30 %. Das Konzept der Schadensminderung könnte, wie im aktuellen Nature-Health-Kommentar dargelegt, eine zusätzliche Säule sein, um erwachsene Raucherinnen und Raucher beim vollständigen Umstieg weg von der Zigarette zu unterstützen.“

Das Wichtigste im Überblick:

Was ist das Ziel von „Rauchfrei im Mai“?

Die Initiative soll einen konkreten Anlass schaffen, den Rauchstopp im Mai anzugehen und nicht weiter aufzuschieben.

Wie wirksam ist die Initiative?

Sie erhöht kurzfristig Aufmerksamkeit und Motivationsbereitschaft, entfaltet aber nur begrenzte Wirkung ohne langfristige Begleitmaßnahmen. Dafür sprechen auch rückläufige Tendenzen bei Teilnehmendenzahl und Erfolgsquoten:

  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Rückgang von 21.110 (2025) auf 19.544 (2026)
  • Erfolgsquote: Rückgang von 21 % (2024) auf 16 % (2025)

Was sind aus Sicht der Raucherinnen und Raucher die größten Hindernisse und Schwierigkeiten, die sie daran hindern, mit dem Rauchen aufzuhören?

Hauptgründe sind (laut Befragung im Jahr 2025):

  • Ich rauche gerne (45,3 %)
  • Es fällt mir schwer, Gewohnheiten und Rituale zu durchbrechen (37,4 %)
  • Mir fehlt es an Disziplin (31,8 %)

Wie motiviert sind Raucherinnen und Raucher für einen Rauchstopp?

Die Mehrheit ist derzeit nicht motiviert (54,1%), insbesondere ältere Menschen (59,4 % der über 65-Jährigen).

Welche Rolle könnten rauchfreie Alternativen spielen?

Studien legen nahe, dass sie den Rückgang des Zigarettenrauchens beschleunigen könnten.

Was ist die zentrale Schlussfolgerung?

Ein nachhaltiger Rückgang der Raucherquote erfordert zusätzliche Maßnahmen, die über zeitlich begrenzte Rauchstopp-Initiativen hinausgehen und auch Raucherinnen und Raucher adressieren, die sonst weiterrauchen würden.

Philip Morris International: Ein globaler Vorreiter für eine rauchfreie Zukunft

Philip Morris International (PMI) ist ein führendes internationales Konsumgüterunternehmen, das sich aktiv für eine rauchfreie Zukunft einsetzt und plant, sein Portfolio langfristig auf Produkte außerhalb des Tabak- und Nikotinsektors auszuweiten. Das derzeitige Produktportfolio des Unternehmens besteht in erster Linie aus Zigaretten und rauchfreien Produkten, wie Tabakerhitzern, Nikotinbeuteln und E-Zigaretten. Die rauchfreien Produkte von PMI waren zum 31. Dezember 2025 in mehr als 105 Märkten erhältlich und wurden nach Schätzungen von PMI von mehr als 43 Millionen volljährigen Konsumenten und Konsumentinnen in aller Welt genutzt – viele davon haben das Rauchen aufgegeben oder ihren Zigarettenkonsum deutlich reduziert. Das Geschäft mit rauchfreien Produkten machte im ersten Quartal 2026 43 Prozent des gesamten Nettoumsatzes von PMI aus. Seit 2008 hat PMI mehr als 16 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung, wissenschaftliche Bewertung und Vermarktung innovativer rauchfreier Produkte für Erwachsene investiert, die sonst weiter rauchen würden, mit dem Ziel, den Verkauf von Zigaretten vollständig einzustellen. Dazu gehört der Aufbau erstklassiger wissenschaftlicher Bewertungskapazitäten, insbesondere in den Bereichen präklinische Systemtoxikologie, klinische und Verhaltensforschung sowie Studien nach der Markteinführung. Nach eingehender wissenschaftlicher Prüfung hat die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA für General Snus und die Nikotinbeutel der Marke ZYN von Swedish Match sowie Geräteversionen von IQOS und die dazugehörigen Tabaksticks von PMI eine Marktautorisierung ausgesprochen – die erste dieser Art in den jeweiligen Kategorien überhaupt. Bestimmte Versionen der IQOS Tabakerhitzer, seiner Consumables und das Produkt General Snus erhielten von der FDA auch die ersten Autorisierungen als Tabakprodukt mit modifiziertem Risiko (MRTP). Verweise auf „PMI“, „wir“, „unser“ und „uns“ beziehen sich auf Philip Morris International Inc. und seine Tochtergesellschaften. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.pmi.com und www.pmiscience.com.

Über die Philip Morris GmbH (PMG)

Die 1970 in Deutschland gegründete Philip Morris GmbH ist ein Unternehmen von PMI. Mit einem Marktanteil von 38,4 Prozent im Jahr 2024 ist das Unternehmen bereits seit 1987 Marktführer auf dem deutschen Zigarettenmarkt. Das derzeitige Produktportfolio besteht aus Zigaretten und rauchfreien Produkten wie Tabakerhitzern und E-Zigaretten.


1 Deutsche Befragung zum Rauchverhalten (DEBRA). Studie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. https://www.debra-study.info/ [Stand 03/2026]. Zuletzt abgerufen am 26.06.2026.
2 Beaglehole, R., Bonita, R. & Pang, T. Smoke-free nicotine products can accelerate the end of the smoking epidemic. Nat. Health (2026). https://doi.org/10.1038/s44360-026-00121-1
3 Mallock N, Böss L, Burk R, Danziger M, Welsch T, Hahn H, Trieu HL, Hahn J, Pieper E, Henkler-Stephani F, Hutzler C, Luch A. Levels of selected analytes in the emissions of “heat not burn” tobacco products that are relevant to assess human health risks. Arch Toxicol. 2018 Jun;92(6):2145-2149. doi: 10.1007/s00204-018-2215-y. Epub 2018 May 5. PMID: 29730817; PMCID: PMC6002459.
4 Goniewicz ML, Knysak J, Gawron M, Kosmider L, Sobczak A, Kurek J, Prokopowicz A, Jablonska-Czapla M, Rosik-Dulewska C, Havel C, Jacob P 3rd, Benowitz N. Levels of selected carcinogens and toxicants in vapour from electronic cigarettes. Tob Control. 2014 Mar;23(2):133-9. doi: 10.1136/tobaccocontrol-2012-050859. Epub 2013 Mar 6. PMID: 23467656; PMCID: PMC4154473.