Mehr Reichweite im Gesundheitsmarkt

Schließen

Registrierung

Melden Sie sich noch heute an, um gezielt und effektiv Ihre Nachrichten in der Gesundheitsbranche verbreiten zu können.

Kontoinformationen

Ansprechpartner:in

Adresse

Kontakt

Es wurde eine E-Mail zur Bestätigung an Sie gesendet. Nach der Bestätigung sind Sie erfolgreich registriert.


Ruck/Pfeiffer: Aids gefährdet entwicklungspolitische Erfolge

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin – Zur Vorstellung des Berichts “Aids Epidemic Update 2006” erklären der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Christian Ruck MdB, und die zuständige Berichterstatterin Sibylle Pfeiffer MdB:

Der Aids-Statusbericht von UNAIDS bestätigt die schlimmsten Befürchtungen: Die Ausbreitung von HIV/Aids hat einen neuen traurigen Rekord erreicht. Rund 40 Millionen Menschen und damit knapp 1 Million Menschen mehr als 2005 sind mit dem HI-Virus infiziert. Darunter sind 17,7 Millionen Frauen und 2,3 Millionen Kinder.

Die Krankheit hat sich vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern zu einer humanitären Katastrophe entwickelt. Die Entwicklung ganzer Regionen und Staaten steht auf dem Spiel. Besonders schlimm ist die Lage in Afrika südlich der Sahara. Dort ist die Lebenserwartung um 20 Jahre gesunken.

Für eine erfolgreiche Entwicklungspolitik ist es auch wichtig, dass der Kampf gegen Aids politisch und diplomatisch gestärkt wird. Mit der Entscheidung, dieses Thema zu einem Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und des G8-Vorsitzes zu machen, hat die Bundesregierung die entwicklungspolitische Bedeutung der Bekämpfung von HIV/Aids unterstrichen.

Das Ausmaß der Krankheit macht es notwendig, dass die alle relevanten Akteure einbezogen und Maßnahmen der Prävention, Behandlung und Pflege miteinander verbunden werden. Ebenso ist eine noch bessere Koordinierung der Geberländer zur Steigerung der Effizienz nötig.