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Schwitzen und Mineralstoffverlust: Die Rolle von Magnesium im Sommer

Pressemitteilung

Bonn – Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, gerät der Körper schnell ins Schwitzen. Diese natürliche Klimaanlage schützt den Organismus vor Überhitzung. Denn über die Haut verdunstet auf diese Weise Flüssigkeit und entzieht dem Körper Wärme. Je länger die Hitze anhält oder je intensiver die Bewegung ausfällt, desto stärker arbeitet dieses Kühlsystem. Dabei verliert der Körper vor allem Wasser. Mit dem Schweiß werden jedoch auch Elektrolyte ausgeschieden. Besonders betroffen sind Natrium und Chlorid. Magnesium geht in kleineren Mengen ebenfalls verloren und rückt vor allem dann in den Fokus, wenn starkes Schwitzen mit Bewegung und einer knappen Versorgung zusammenkommt.

Was Schweiß tatsächlich enthält

Schweiß besteht überwiegend aus Wasser. Sein salziger Geschmack zeigt aber, dass darüber hinaus gelöste Mineralstoffe beteiligt sind. Je nach Wärme und Belastung schwankt die Menge deutlich. Bei einer moderaten körperlichen Aktivität liegt die Schweißrate häufig zwischen 0,5 bis 1,5 Liter pro Stunde. Pro Liter Schweiß können etwa 30 bis 50 Milligramm Magnesium ausgeschieden werden. Am Anfang des Schwitzens ist der Verlust meist höher. Hält die Belastung länger an, kann der Körper Magnesium teilweise rückresorbieren. Trainierte Personen regulieren diesen Prozess oft effizienter. Genau deshalb ist eine differenzierte Einordnung wichtig. Starke Schweißverluste können die Versorgung stärker beanspruchen, bedeuten aber nicht automatisch, dass ein Supplement nötig ist.

Flüssigkeit zuerst, Mineralstoffe mitdenken

Vor allem an heißen Tagen steigt der Flüssigkeitsbedarf, angekurbelt durch die Schweißproduktion und den Verlust an Elektrolyten. Über den Schweiß verliert der Körper Wasser und Elektrolyte. Wasser und ungesüßte Getränke sind daher gefragt, um dieses Defizit auszugleichen. Überwiegend pflanzenbasierte Lebensmittel können zusätzlich ein Stück weit zum Schließen dieser Lücke beitragen. Bei starkem Schwitzen rückt neben der Trinkmenge die Mineralstoffzufuhr stärker in den Fokus. Magnesium liefern zum Beispiel Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse sowie grünes Gemüse. So bleibt die Versorgung breiter aufgestellt als durch Flüssigkeit allein.

Magnesium-Supplementierung individuell prüfen

Warum braucht der Körper überhaupt Magnesium? Der Vitalstoff unterstützt das Elektrolytgleichgewicht, eine normale Muskel- sowie Nervenfunktion. Zudem spielt er im Energiestoffwechsel eine Rolle und kann bei Müdigkeit sowie Ermüdung unterstützen. Eine Magnesiumergänzung kann dann sinnvoll werden, wenn hohe Schweißverluste mit einer knappen Zufuhr zusammenkommen. Entscheidend ist also nicht das Schwitzen allein, sondern die persönliche Versorgungslage. Das Siebensalz Magnesium von BIOGENA setzt hier auf eine durchdachte Kombination aus sieben unterschiedlichen Magnesiumverbindungen. Da sich die Löslichkeit einzelner Verbindungen je nach pH-Wert unterscheidet, ist der Komplex auf eine breite Magnesiumversorgung ausgelegt. Vor einer regelmäßigen Einnahme empfiehlt sich eine fachliche Einschätzung des aktuellen Mikronährstoff-Status.

Warum der Bedarf unterschiedlich ausfällt

Für Erwachsene gelten Schätzwerte von 350 Milligramm Magnesium pro Tag für Männer und 300 Milligramm für Frauen. Diese Werte geben Orientierung, bilden den individuellen Bedarf aber nur begrenzt ab. Eine Rolle spielen die persönliche Schweißrate, die Dauer der körperlichen Belastung, der Trainingszustand und die Zusammensetzung der Ernährung. Auch Lebensphasen mit verändertem Nährstoffbedarf können die Versorgung beeinflussen. Genauer hinzuschauen, lohnt sich besonders bei folgenden Faktoren:

– regelmäßige körperliche Aktivität bei Wärme
– starkes Schwitzen über längere Zeit
– geringe Magnesiumzufuhr über die Ernährung
– besondere Lebensphasen mit verändertem Bedarf
– parallele Einnahme mehrerer Nahrungsergänzungsmittel

Erst prüfen, dann ergänzen

Mineralstoffe sollten nicht nach Gefühl kombiniert werden. Das gilt besonders, wenn bereits mehrere Präparate eingenommen werden. Idealerweise erfolgt die Auswahl nach Rücksprache mit ärztlichem oder medizinischem Fachpersonal. Eine Empfehlung auf Basis des aktuellen Mikronährstoff-Status ist belastbarer als eine Einnahme aus Vermutung. Je nach Fragestellung kann eine Vollblutanalyse zusätzliche Hinweise liefern.

Sommerliche Versorgung mit Maß

Schwitzen ist kein Problem, sondern Teil der körpereigenen Temperaturregulation. Erst wenn hohe Schweißverluste, eine knappe Magnesiumzufuhr und individuelle Belastung zusammentreffen, bedarf es einer genaueren Betrachtung. Damit bleibt Magnesium im Sommer ein Thema, das weder überdramatisiert noch unterschätzt werden sollte. Flüssigkeit, mineralstoffreiche Lebensmittel und eine realistische Einschätzung der persönlichen Versorgung bilden die Grundlage. Eine Ergänzung kann dann sinnvoll sein, wenn der aktuelle Mikronährstoff-Status dafürspricht und eine fachliche Empfehlung die Einnahme stützt.