- Die SPD-Fraktion benennt die Abhängigkeit bei Arzneimitteln als ernsthaftes Sicherheitsrisiko.
- Versorgungssicherheit braucht mehr als Lager: Sie braucht resiliente Lieferketten und Produktion versorgungskritischer Arzneimittel in Europa.
- Maßnahmen, die dafür nötig sind, benennt der Masterplan von Pro Generika.
Berlin Pro Generika begrüßt das Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion zur Arzneimittelversorgung. Es ist ein wichtiges und überfälliges Signal, dass die Fraktion die Abhängigkeit von China bei wichtigen Arzneimitteln ausdrücklich als Gefahr benennt. Richtig ist auch, die Arzneimittelversorgung als Teil der Daseinsvorsorge und der Sicherheit unseres Landes zu begreifen.
Resilienz von heute ist Sicherheit von morgen
In Zeiten geopolitischer Umbrüche zeigt sich: Versorgungssicherheit lässt sich nicht erst im Krisenfall organisieren. Sie muss im Alltag entstehen – durch diversifizierte Lieferketten, mehrere Hersteller im Markt und eine resiliente Generika Produktion wichtiger Arzneimittel in
Europa. Lagerhaltung ist nur begrenzt eine Lösung. Sie kann das Fehlen resilienter Strukturen nicht ersetzen.
„Es ist gut, dass die SPD die strategische Relevanz unserer Arzneimittelversorgung benennt und hier offenbar in die Verantwortung geht“, sagt Bork Bretthauer, Geschäftsführer von Pro Generika. „Wer im
Krisenfall sicher versorgt sein will, muss in normalen Zeiten die
Voraussetzungen dafür schaffen.“
Jetzt die Maßnahmen des Pro Generika-Masterplans umsetzen
In genau diese Richtung weist der Masterplan von Pro Generika. Dieser liefert Instrumente, die gezielt Hersteller versorgungskritischer Arzneimittel im Markt halten und neue Abhängigkeiten vermeiden sollen. Bretthauer dazu: „Es ist Zeit für Maßnahmen, die unserer Resilienz
steigern. Sowohl die Pharmastrategie als auch das Gesundheitssicherstellungsgesetz bieten zeitnah einen guten Rahmen dafür.“