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Tack: Röslers Aktionismus hilft nicht gegen Ärztemangel im ländlichen Raum

Pressemitteilung

Potsdam – Nach monatelangem Schweigen hat jetzt Bundesgesundheitsminister Rösler kurz vor der NRW-Wahl die Gesundheitsminister der Länder zum Spitzengespräch geladen. „Man merkt die Absicht und ist verstimmt, möchte man da frei nach Goethe sagen. Es geht offensichtlich nicht um das ernsthafte Bemühen, auf Bundesebene Vorschläge für die Sicherstellung einer wohnortnahen ärztlichen Versorgung zu machen, sondern um FDP-Wahlkampf“, sagt Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke). Wenn dann noch kolportiert werde, Brandenburg nehme an dem Gespräch nicht teil, sei das schlichtweg falsch.

Tack weist darauf hin, dass sie sich bereits vor Monaten schriftlich an Rösler gewandt und Gesprächsbedarf signalisiert habe. „Wahlkampf auf dem Rücken von Patientinnen und Patienten sollte für einen Bundesgesundheitsminister Tabu sein“, sagt Tack Sie fordert erneut ein Gesamtkonzept der Bundesregierung für eine Gesundheitsreform. „Was Rösler bisher vorgelegt hat ist ein Katalog von unausgegorenen Vorschlägen. Mit Schnellschüssen kann dem Ärztemangel nicht begegnet werden“, sagt die Ministerin.

Für Tack ist die Sicherung der gesundheitlichen Versorgung in allen Regionen des Landes Brandenburg „eine große Herausforderung“. „Kinder und Jugendliche sollen in Brandenburg gesund groß, Frauen und Männer gesund alt werden können“, so die Ministerin, die bereits in der vergangenen Woche eine Teilnahme am Spitzengespräch schriftlich zugesagt hatte. Sie hatte in dem Schreiben aber auch darauf hingewiesen, dass es aufgrund der gleichzeitig stattfindenden Amtschefberatung der Gesundheitsministerkonferenz am 5. und 6. Mai in Osnabrück zu einer Terminkollision komme.