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Montag, 03. Februar 2020, 14:50 Uhr

Verband der Ersatzkassen e. V.

Referentenentwurf zum Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG)

vdek begrüßt: PDSG stärkt Souveränität der Versicherten über elektronische Patientenakte

Berlin – Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) begrüßt die Vorlage des Referentenentwurfs zu einem Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG). Dazu erklärte Dr. Jörg Meyers-Middendorf, Vertreter der Vorstandsvorsitzenden des vdek:

„Mit den vorgelegten Regelungen wird die elektronische Patientenakte (ePA) mit Leben erfüllt. Mit ihr stehen künftig allen Versicherten innovative digitale medizinische Anwendungen zur Verfügung. Wir begrüßen das ausdrücklich. Mit der ePA können Doppeluntersuchungen vermieden werden, da medizinische Informationen des Patienten durch eine bessere Dokumentation geordnet vorliegen. Das verbessert nicht nur die Qualität und Wirtschaftlichkeit der medizinischen Versorgung, sondern erhöht auch die Patientensicherheit. Gut ist insbesondere, dass mit den vorgelegten Regelungen die Souveränität der Versicherten gestärkt wird. Sie können künftig entscheiden, wer Zugriff auf welche der in der ePA gespeicherten Daten erhält.

Nicht sachgerecht ist, dass Ärzte für die Verarbeitung von Daten in der ePA einen Zuschlag erhalten sollen. Dokumentation und Anamnese werden über die Grund- und Versichertenpauschalen bereits vergütet. Eine Extra-Vergütung ist nicht nachvollziehbar.“

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen rund 28 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

- Techniker Krankenkasse (TK), Twitter: @TK_Presse

- BARMER, Twitter: @BARMER_Presse

- DAK-Gesundheit, Twitter: @DAKGesundheit

- KKH Kaufmännische Krankenkasse, Twitter: @KKH_Politik

- hkk - Handelskrankenkasse

- HEK – Hanseatische Krankenkasse, Twitter: @HEKonline

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet. Bis 2009 firmierte der Verband unter dem Namen „Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V.“ (VdAK).

In der vdek-Zentrale in Berlin sind mehr als 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit insgesamt rund 360 sowie mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.