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Montag, 02. Juli 2007, 13:04 Uhr

Bundesverband Managed Care e.V.

Führungswechsel beim Bundesverband Managed Care

Werkbank für ein zukunftsorientiertes Gesundheitswesen

Berlin – Prof. Dr. Volker Amelung ist designierter neuer Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Managed Care e.V. (BMC). Der 42-jährige ökonom, der in Hannover eine Schwerpunktprofessur für internationale Gesundheitssystemforschung hat, wird damit nach Beschluss der Mitgliederversammlung die Nachfolge von Dr. med. Klaus Meyer-Lutterloh (74) antreten. BMC-Mitbegründer Meyer-Lutterloh wird sein Amt anlässlich der 10-Jahres-Feier des Verbandes am 23. Oktober an Amelung übergeben, der bislang BMC-Geschäftsführer ist.

Nach zehn Jahren erfolgreicher Arbeit sieht der Bundesverband Managed Care sein künftges Aktionsfeld vor allem vor dem Hintergrund der neuen Versorgungsformen und Koopertionsmöglichkeiten im Gesundheitswesen. Dass der Verband mit inzwischen über 100 Mitgliedern dazu hervorragend aufgestellt ist, hat er wesentlich dem unermüdlichen Enggement Meyer-Lutterlohs zu verdanken. Geschaffen wurde ein repräsentatives Forum von Insttutionen, Funktionsträgern und Playern im deutschen Gesundheitswesen. Die hohe Kompetenz des BMC zeigt sich vor allem auch in der Bündelung von Kompetenzen in den Arbeitsgruppen. Von "Neue Versorgungsformen" über "Prozess- und IT-Management" bis hin zu "Arzneimittelversorgung" und "Grundsatzfragen des Gesundheitswesens" wurde eine Bündelung von Fachkompetenz organisiert. Damit ist der Verband bestens aufgestellt, in der künftigen gesundheitspolitischen Landschaft deutliche Akzente zu setzen.

Der Führungswechsel soll beim Bundesverband Managed Care gleichzeitig eine noch stäker operativ orientierte Phase einleiten. Prof. Amelung: "Jetzt kommt es darauf an, aus ausgzeichneten Solospielern ein gutes Orchester zu machen." Der designierte Vorstandvorsitzende versteht darunter vor allem: Klare gemeinsame gesundheitspolitische Positionen und große Praxisnähe. Durch eine stärkere internationale Ausrichtung will der Verband künftig verstärkt seine Kompetenz einsetzen, Erfolg versprechende Lösungsansäze aus anderen Ländern im deutschen Gesundheitswesen zu etablieren und an der Umsetzung mitzuwirken. Amelung: "Managed Care heißt für uns dabei nicht einfach Management im Gesundheitswesen. Worauf es ankommt, ist, klare Konzepte zu entwickeln, Netzwerke zu schaffen und ein Forum für Innovationen zu etablieren."

Die in den letzten Jahren durch Aufbau der Arbeitsgruppen und intensive Begleitung gsundheitspolitischer und -wirtschaftlicher Entwicklungen geschaffene Kompetenz soll, so Amelung, zu einer "Werkbank" werden, auf der gesetzliche Vorgaben umgesetzt und mit Leben erfüllt werden.

Der Bundesverband Managed Care e.V. (BMC), Berlin, ist ein bundesweites Forum für innvative Systementwicklung im Gesundheitswesen. Seine Mitglieder repräsentieren die gsamte Bandbreite der Akteure des Gesundheitswesens: Krankenhäuser, Heilberufe, Apthken, Pharma- und Medizintechnikindustrie, Beratungs- und Dienstleistungsunternemen, Krankenkassen und -versicherungen, ärztliche Körperschaften, IT-Anbieter, Banken und andere Organisationen. Der BMC wurde 1997 gegründet.