Die aktuelle Krankenhausreform wird als großer Wurf verkauft, doch in der Praxis bleibt sie hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Zwar sollen neue Leistungsgruppen und eine veränderte Finanzierung die Versorgungsqualität verbessern, tatsächlich droht jedoch eine weitere Zentralisierung zulasten der wohnortnahen Versorgung. Kleine Kliniken geraten unter Druck, weil sie Anforderungen erfüllen müssen, die strukturell kaum machbar sind. Gleichzeitig bleibt unklar, wie der Fachkräftemangel realistisch kompensiert werden soll. Ohne ausreichende Finanzierung, eine klare Strategie zur Personalgewinnung und einen stärkeren Fokus auf regionale Bedürfnisse läuft die Reform Gefahr, das System eher zu destabilisieren als zu entlasten.
Die Stimmung ist aufgeheizt, dies liegt zum einen an der Streichung der Meistbegünstigungsklausel, zum anderen an den – zum Teil – sehr kleinteiligen Regelungen. Spannend wird auch, wie der Medizinische Dienst mit den Prüfungen der Leistungsgruppen umgeht, vor allem bei Leistungen, die in den nächsten Jahren an einen anderen Standort wandern sollen.
Dieses und viele weitere Themen werden beim Kongress Zukunft Gesundheit diskutiert. Dabei geht es unter anderem auch um Hybrid-DRGs, Vorhaltebudgets und die KI.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Kongress mit vielen Gelegenheiten zum gegenseitigen Austausch und Netzwerken mit rund 200 Akteuren aus dem Gesundheitswesen.
Am ersten Kongressabend lädt der Klinikverbund Hessen e. V. alle Teilnehmer im Rahmen seines traditionellen Frühjahrsempfangs zum Get-together ein. Hier gibt es viele Möglichkeiten, um Ihr Netzwerk zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter:
www.kongress-zukunftgesundheit.de