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Zwölftes Netzwerk Gesunde Kinder startet – Staatssekretär Alber bei Auftaktveranstaltung in Strausberg

Pressemitteilung

Potsdam – Ein weiteres lokales Netzwerk Gesunde Kinder hat im Landkreis Märkisch-Oderland jetzt offiziell seine Arbeit aufgenommen. “Die Netzwerke Gesunde Kinder sind auf dem besten Wege in Brandenburg Erfolgsgeschichte zu schreiben”, sagte Gesundheitsstaatssekretär Winfrid Alber zur Auftaktveranstaltung heute in Strausberg. “Damit bieten jetzt in Brandenburg bereits zwölf dieser Netzwerke an insgesamt 19 Standorten Familien im Land Beratung und Hilfe an.” Er freue sich, dass in einer Region, die sich durch engagierte und gute Familienarbeit auszeichnet, nun auch dieses Projekt sein Zuhause habe.

Das Herzstück aller Netzwerke sind die ehrenamtlichen Patinnen und Paten. Bis Ende Oktober besuchten zum Beispiel 292 Patinnen und Paten sowie 21 Hebammen zirka 1.400 Familien in regelmäßigen Abständen. Diese ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer befähigen Mütter und Väter, in eigener Verantwortung und kompetenter als bisher ihre Kinder zu fördern und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Sie tragen ganz wesentlich dazu bei, dass Kinder gesund aufwachsen können.

Träger des jüngsten Netzwerkes im Landkreis Märkisch-Oderland ist der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) – damit hat zum ersten Mal im Land Brandenburg ein Wohlfahrtsverband die Verantwortung für dieses Projekt übernommen. Wichtiger Anlaufpunkt wird die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle des Trägers sein.

Kernaufgabe der Netzwerke Gesunde Kinder, die für alle Familien offen sind, ist die Förderung der gesundheitlichen und sozialen Entwicklung von Kindern in den ersten Lebensjahren durch einen Besuchsdienst von geschulten, ehrenamtlich tätigen Patinnen und Paten in der Familie des Kindes. Alber verwies darauf, dass die regelmäßige Begleitung der Familien – während der Schwangerschaft der Frau und in den ersten drei Lebensjahren des Kindes es zum Beispiel den Patinnen und Paten ermöglicht, Entwicklungsauffälligkeiten oder erste Symptome einer Vernachlässigung beziehungsweise Kindesgefährdung frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Hilfen zu organisieren. Die lokalen Netzwerke führten außerdem die Angebote und Leistungen des Gesundheitswesens und der Jugendhilfe in sinnvoller Weise zusammen und stellten auf diese Weise sicher, dass Hilfen passgenau, unbürokratisch und aus einer Hand vermittelt werden.

Die nunmehr zwölf Netzwerke im Land Brandenburg sind an insgesamt 19 Standorten aktiv. Im Einzelnen sind dies Barnim-Nord (Eberswalde), Barnim-Süd (Bernau), Dahme-Spreewald (Königs Wusterhausen und Lübben), Havelland (Nauen und Rathenow), Oberhavel (Oranienburg und Hennigsdorf), Oberspreewald-Lausitz (Lauchhammer/Senftenberg), Oder-Spree (Beeskow und Eisenhüttenstadt), Ostprignitz-Ruppin (Neuruppin und Wittstock), Spree-Neiße (Spremberg, Forst und Guben), Potsdam-Mittelmark (Belzig), Ostuckermark (Schwedt) und jetzt Strausberg.