Übersicht / Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Meldung vom 16.02.2012

Donnerstag, 16. Februar 2012, 10:50 Uhr

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Universitätsmedizin Mainz bietet spezielle Therapie für die Behandlung von Computer- und Internetspielsucht

Überregionale Studie "STICA" untersucht Behandlungserfolge

Mainz – Die Ambulanz für Spielsucht der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz bietet Menschen, die an Computerspiel- und Internetsucht leiden, eine speziell abgestimmte Verhaltenstherapie an. Das für die Erkrankung bislang einzigartige Therapieprogramm wurde von den Mitarbeitern der Klinik auf der Basis zahlreicher wissenschaftlicher Studien entwickelt. Die genauen Wirkmechanismen und Effekte dieser speziellen manualisierten verhaltenstherapeutischen Behandlung werden zudem in der Studie „Short-term Treatment of Internet- and Computer game Addiction“ (STICA) untersucht. Diese ist als Multi-Center-Studie angelegt und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Teilnehmende Behandlungszentren sind die Mainzer Ambulanz für Spielsucht, das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, das Universitätsklinikum Tübingen und das Wiener Anton Proksch Institut. Ziel ist es, die aktuell bestehende Versorgungslücke zu schließen und Betroffenen die notwendige professionelle Hilfe anzubieten.

Wir möchten Ihnen das Therapieprogramm und die STICA-Studie gerne vorstellen und laden Sie daher ein zu einem

Pressegespräch am Donnerstag, den 23. Februar 2012, 10.30 Uhr Psychosomatische Tagesklinik der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin, Gebäude 207, 1. OG, Raumnummer 1.207, Universitätsmedizin Mainz, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

· Prof. Dr. Manfred E. Beutel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz

· Dr. rer. nat. Susanne Jäger, M.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin - Forschung, S. Grüsser-Sinopoli Ambulanz für Spielsucht, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz

· Isabel Bengesser, Psychologische Psychotherapeutin in Ausbildung, S. Grüsser-Sinopoli Ambulanz für Spielsucht, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz

· Dr. Klaus Wölfling, Psychologische Leitung - S. Grüsser-Sinopoli Ambulanz für Spielsucht, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsmedizin Mainz

u.A.w.g. mit beiliegendem Antwortfax bis 22. Februar 2012

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