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BILD-Kindergesundheitsgipfel 2026: Gemeinsam für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen
© Ralf Günther

BILD-Kindergesundheitsgipfel 2026: Gemeinsam für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen

Pressemitteillung

Eröffnung durch Bundesfamilienministerin Karin Prien: „Wir wollen das sogenannte begleitete Trinken von Jugendlichen streichen!“

Berlin – Wie können Kinder und Jugendliche heute gesund aufwachsen – körperlich, mental und sozial? Dieser Frage widmet sich am heutigen Dienstag, 2. Juni 2026, der BILD-Kindergesundheitsgipfel 2026, der rund 100 Expertinnen und Experten aus Medizin, Wissenschaft, Politik, Bildung und Gesellschaft in Berlin bei Axel Springer zusammenbringt. Darunter: Dr. Michael Hubmann, Präsident Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, die Kinder-Endokrinologin Prof. Annette Grüters-Kieslich, Andreas Storm, Vorstand DAK-Gesundheit und der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Hendrik Streeck,

Unter dem Leitmotiv „Damit Kinder gesund wachsen – und über sich hinaus!“ werden aktuelle Herausforderungen der Kindergesundheit diskutiert und konkrete Lösungsansätze vorgestellt. Im Fokus stehen unter anderem gesunde Ernährung, Bildungs- und Entwicklungschancen von Kindern, die Früherkennung von Krankheiten wie Typ-1-Diabetes sowie die Situation von Kindern mit seltenen Erkrankungen. Darüber hinaus widmet sich die Veranstaltung der Kommunikation innerhalb von Familien, der Vermittlung lebensrettender Wiederbelebungsmaßnahmen sowie gesellschaftlichen Herausforderungen wie dem Umgang von Jugendlichen mit Alkohol und anderen Suchtmitteln. Die zentralen Themen des BILD-Kindergesundheitsgipfels hat die Redaktion hier auf einer Themenbühne zusammengefasst.

Die Eröffnungsrede hielt Bundesfamilienministerin Karin Prien. Sie machte deutlich, dass die Gesundheit von Kindern weit über die medizinische Versorgung hinausgeht und eng mit Bildung, Prävention, familiären Rahmenbedingungen und gesellschaftlicher Verantwortung verbunden ist: „Kinder brauchen für gutes Aufwachsen Bildung. Für ein gesundes Aufwachsen brauchen sie Schutzräume. Sie brauchen Zeit zum Spielen, Bewegung, stabile Beziehungen und Erwachsene, die zuhören. Deshalb ist Familienpolitik immer auch Gesundheitspolitik.“

Prien betonte, dass Gesundheit maßgeblich darüber entscheidet, welche Chancen Kinder im Leben haben. Sie verwies darauf, dass körperliches und psychisches Wohlbefinden eine wichtige Voraussetzung für Bildungserfolg, gesellschaftliche Teilhabe und die Entwicklung individueller Potenziale sind. Dabei ginge es auch darum, Kinder und Jugendliche besser vor Alltagssüchten zu schützen.

Karin Prien: „Bei Alkohol ziehen wir jetzt Konsequenzen und streichen das sogenannte begleitete Trinken. Im Moment ist es noch erlaubt, dass Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren im Beisein ihrer Eltern in der Öffentlichkeit Bier, Wein oder Sekt trinken. Dieses Relikt aus den 1950er Jahren wollen wir abschaffen.“

Ein weiterer Schwerpunkt des diesjährigen BILD-Kindergesundheitsgipfels liegt auf der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Denn immer mehr junge Menschen leiden unter Stress, Ängsten oder anderen psychischen Belastungen.

Sarah Majorczyk, Chefredaktion BILD und Vorstandsvorsitzende „Ein Herz für Kinder“, betonte die gesellschaftliche Bedeutung des Themas: „Gesundes Aufwachsen ist keine Selbstverständlichkeit. Wir brauchen gesellschaftliche Voraussetzungen, die mehr Familie zulassen – und wir müssen die Kinder, die wir haben, wirklich im Blick haben. Ihre Gesundheit, körperlich wie mental, ist unser höchstes Gut. Damit unsere Kinder nicht nur gesund aufwachsen, sondern über sich hinaus.“