Der Klimawandel verändert den Alltag von Menschen mit Allergien, Asthma und Neurodermitis spürbar. Längere Pollensaisons, stärkere Beschwerden, neue allergene Pflanzen und Extremwetterereignisse stellen Betroffene vor zunehmende Herausforderungen. Wie sich diese Veränderungen auf die Gesundheit auswirken und welche Lösungen es gibt, zeigt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) beim bundesweiten Online-Aktionstag
„Klimawandel & Allergien – Herausforderungen verstehen, Lösungen gestalten“ am 8. Juli 2026.
Der kostenfreie Aktionstag informiert verständlich und praxisnah über aktuelle Entwicklungen rund um Klimawandel und Allergien. Expertinnen und Experten beleuchten unter anderem:
- die Auswirkungen des Klimawandels auf den Pollenflug,
- neue Belastungen durch Hitze und Luftschadstoffe,
- Ernährung und Allergien im Wandel,
- Extremwetterereignisse wie das sogenannte „Gewitterasthma“,
- sowie allergische Erkrankungen im Kindesalter.
Live-Talks, Podcasts und umfangreiche Informationsmaterialien zum Download ergänzen das Angebot.
Hintergrund des Aktionstags ist unter anderem das Forschungsprojekt MELIUS – UMwELtbedIngUngen im Rahmen des KlimawandelS, das unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Lehrstuhl für Umweltmedizin an der Universität Augsburg, durchgeführt wird. Der DAAB ist Konsortialpartner des Projekts.
MELIUS untersucht, wie sich veränderte Umweltbedingungen durch den Klimawandel auf Menschen mit allergischen Erkrankungen auswirken und wie die Versorgung von Betroffenen verbessert werden kann. Mildere Winter, längere Hitze- und Trockenperioden sowie zunehmende Extremwetterlagen verändern das Allergiegeschehen in Deutschland deutlich. Die Pollensaison beginnt früher, dauert länger und die Belastung durch allergene Pollen nimmt zu. Gleichzeitig breiten sich neuer stark allergieauslösender Pflanzen wie Ambrosia und Glaskraut zunehmend aus.
Auch eine Befragung des DAAB zeigt: Viele Betroffene beobachten einen früheren Beginn ihrer Beschwerden sowie stärkere Symptome in den vergangenen Jahren. Besonders Hitze wird häufig als zusätzliche Belastung wahrgenommen. Zudem berichten viele Allergiker*innen, ihre Medikation anpassen zu müssen.
„Wir sind mittendrin im Klimawandel – und die gesundheitlichen Folgen betreffen Allergikerinnen und Allergiker bereits heute ganz konkret“, so der DAAB. „Deshalb möchten wir informieren, sensibilisieren und Betroffene mit praktischem Wissen unterstützen.“
Interessierte können die Beiträge ab dem 8.7.2026 auf der Veranstaltungsseite ansehen:
www.allergie-konkret.de
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Über den Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB)
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) ist der älteste (seit 1897) und größte Patienten- und Verbraucherschutzverband für Kinder und Erwachsene mit Allergien, Asthma, COPD, Urtikaria, Neurodermitis und Anaphylaxie. Zu unserem Engagement gehören auch die individuelle Beratung und der unabhängige, unbürokratische Einsatz für Mitglieder und Ratsuchende.
Zu Ernährungsthemen halten wir ebenso wie zu vielen weiteren Allergie-, Atemwegs- und Hautthemen umfangreiche Informationen und Tipps bereit. Wissenswertes finden Sie auch auf den Internetseiten des DAAB (www.daab.de).
