Übersicht / Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Meldung vom 26.08.2010

Donnerstag, 26. August 2010, 16:43 Uhr

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Externe Expertengruppe unterstützt Universitätsmedizin bei der Ursachensuche

Gesundheitszustand der vier Kinder hat sich weiter stabilisiert

Mainz – Der Gesundheitszustand der vier Kinder, die seit der Gabe einer mit Bakterien verunreinigten Infusionslösung am vergangenen Freitag klinische Symptome einer Infektion gezeigt hatten, hat sich weiter verbessert. Auch hinsichtlich ihrer Grunderkrankung ist der Verlauf stabil. Bisher ist es nicht gelungen den genauen Verkeimungsweg zu entdecken. „Der Vorstand hat daher eine externe Expertenkommission einberufen, um die Prozessqualität und die Einhaltung der Hygienerichtlinien bei der Herstellung der Infusionslösungen zu untersuchen und die Universitätsmedizin bei der Ursachensuche zu unterstützen“, sagt der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. Auch die ermittelnde Staatsanwaltschaft ist mit eigenen Sachverständigen in die Untersuchung eingebunden. Neben Vertretern der Aufsichtsbehörden (Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz, Gesundheitsamt Mainz-Bingen, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz) gehören dieser Gruppe renommierte Experten aus dem In- und Ausland an – darunter sowohl Fachleute für Krankenhaushygiene als auch für Krankenhausapotheken. „Die Experten haben sich heute in Mainz zusammengefunden. Über die Ergebnisse werden wir schnellstmöglich informieren“, so der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer. „Wir versprechen uns dadurch wieder Sicherheit und Vertrauen in unsere Prozesse zu gewinnen.“

Über die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist die einzige Einrichtung dieser Art in Rheinland-Pfalz. Mehr als 60 Kliniken, Institute und Abteilungen sowie zwei Einrichtungen der medizinischen Zentralversorgung – die Apotheke und die Transfusionszentrale – gehören zur Universitätsmedizin Mainz. Mit der Krankenversorgung untrennbar verbunden sind Forschung und Lehre. Rund 3.500 Studierende der Medizin und Zahnmedizin werden in Mainz kontinuierlich ausgebildet. Weitere Informationen im Internet unter http://www.unimedizin-mainz.de