Wer einen Menschen mit Demenz begleitet, steht oft vor vielen Fragen. Was hilft, wenn die Kommunikation immer schwieriger wird? Wie lässt sich der gemeinsame Alltag gestalten? Und welche finanzielle Unterstützung steht mir für die Pflege zu? Bei so vielen Themen kann man schnell den Überblick verlieren.
Verständlich, übersichtlich und kostenlos
Der aktualisierte Ratgeber der Alzheimer Gesellschaft Berlin e. V. bringt Licht ins Dunkel. In 15 Kapiteln vermittelt er grundlegendes Wissen über Demenzerkrankungen, gibt praktische Tipps für den Umgang und stellt Beratungs- und Entlastungsangebote sowie verschiedene Wohn- und Versorgungsformen vor.
Edward Müller, Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Berlin e. V., sagt dazu: „Mit unserem Ratgeber möchten wir Ihnen Orientierung zu Angeboten und Möglichkeiten geben und Sie ermutigen, diese auch zu nutzen.“ Er weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, sich Hilfe zu holen und wie wertvoll der Austausch in Selbsthilfegruppen sein kann. Zahlreiche Adressen und Anlaufstellen in Berlin zeigen zudem, wo Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen Unterstützung finden können.
Der neue Ratgeber steht ab sofort kostenlos als PDF zum Download bereit. Eine gedruckte Fassung ist für Anfang 2027 geplant, um mögliche Änderungen durch das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) berücksichtigen zu können.
Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an die Alzheimer Gesellschaft Berlin e. V.: per E-Mail an info@alzheimer-berlin.de oder telefonisch unter 030 89 09 43 57.
Hintergrundinformationen
Die Alzheimer Gesellschaft Berlin e. V. wurde 1989 von Angehörigen und Fachleuten gegründet. Sie hat das Ziel, die Situation von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen durch Information, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern. Der „Ratgeber zu Demenzerkrankungen und Hilfsangeboten in Berlin“ kann kostenlos bei der Alzheimer Gesellschaft Berlin e. V. bestellt werden: www.alzheimer-berlin.de
In Berlin leben derzeit etwa 66.000 Menschen mit einer Demenzerkrankung, in Deutschland insgesamt 1,8 Millionen. Aufgrund der demographischen Entwicklung werden diese Zahlen voraussichtlich weiter steigen.
