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Mit dem Fahrrad in den Urlaub: Worauf es wirklich ankommt – von der Planung bis zum Versicherungsschutz
Urheber: Masood Aslami von Pexels über Canva. Lizenz: Nutzung in Medien.

Mit dem Fahrrad in den Urlaub: Worauf es wirklich ankommt – von der Planung bis zum Versicherungsschutz

Pressemitteilung

Urlaube mit dem Fahrrad sind in Deutschland sehr beliebt: Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung nutzt das Fahrrad im Urlaub und in der Freizeit. Ob bei mehrtägigen Radtouren, Tagesausflügen oder kurzen Wegen am Urlaubsort, das Fahrrad wird für viele Reisende zum festen Bestandteil der Auszeit. Damit der Urlaub nicht durch Pannen, Diebstahl und finanzielle Schäden getrübt wird, gibt die BarmeniaGothaer Tipps, die für einen entspannten Fahrradurlaub sorgen.

Gut vorbereitet losfahren

Vor der Abreise sollten Verschleißteile wie Bremsbeläge, Kette und Reifenprofil kontrolliert werden. Werden diese kurz vor dem Urlaub ersetzt, sinkt das Risiko von Defekten unterwegs deutlich. Hilfreich ist außerdem, wichtige Daten des Fahrrads vorab zu dokumentieren. „Vor der Reise empfiehlt es sich, ein Foto vom Fahrrad zu machen und Rahmennummer sowie besondere Merkmale zu notieren“, sagt Daniel Jendrzejewski, Referent für Produktgestaltung und Grundsatzfragen Kompositversicherung. „Diese Informationen erleichtern im Fall eines Diebstahls die Meldung bei Polizei und Versicherung und ermöglichen eine schnellere Regulierung.“ 

Fahrräder sicher zum Urlaubsort transportieren

Wer mit dem Auto anreist, sollte den Fahrradträger nicht nur montieren und erst im Urlaubsort wieder einen Blick drauf werfen. Stattdessen empfiehlt es sich, während der Fahrt – etwa bei Pausen – zu kontrollieren, ob sich Gurte gelockert haben oder Fahrräder gegeneinander bewegen. Besonders bei längeren Strecken kann es sinnvoll sein, nach den ersten Kilometern nochmals nachzuziehen. Zudem verändert ein Heckträger die Fahrzeuglänge. Beim Rangieren, Einparken oder in Parkhäusern sollte dies berücksichtigt werden. 

„Etwa jede und jeder zweite Radreisende, der länger unterwegs ist, nutzt ein E-Bike“, sagt Daniel Jendrzejewski. „Für einen sicheren Transport empfiehlt es sich, Akkus vor der Fahrt abzunehmen und separat im Fahrzeug zu verstauen. Das reduziert das Gewicht auf dem Träger und schützt die Akkus zusätzlich.“ Auch lose Teile wie Fahrradcomputer, Beleuchtung oder Packtaschen sollten vor der Fahrt entfernt werden, unabhängig davon, ob es sich um ein E-Bike oder ein klassisches Fahrrad handelt.

Vor Ort: Diebstahlschutz richtig umsetzen

Im Urlaub stehen Fahrräder häufiger unbeaufsichtigt herum – ein attraktives Ziel für Diebe. Ein gutes Schloss gehört deshalb zur Grundausstattung. Weniger bekannt: Viele Versicherer setzen voraus, dass das Fahrrad an einen festen Gegenstand angeschlossen wird. Das reine Abschließen des Rads reicht häufig nicht aus.

Zusätzlich kann es sinnvoll sein, zwei unterschiedliche Schlossarten zu kombinieren, etwa ein Bügelschloss mit einem Kabel- oder Faltschloss. Das erhöht den Aufwand für Diebe deutlich. Auch der Abstellort spielt eine Rolle. Gut beleuchtete und belebte Bereiche sind meist sicherer als abgelegene Plätze. Über Nacht sollte das Fahrrad möglichst in geschlossenen Räumen untergebracht werden. In Ferienunterkünften lohnt sich daher vorab die Nachfrage nach geeigneten Abstellmöglichkeiten.

Versicherungscheck lohnt sich

Trotz guter Vorbereitung lassen sich Schäden oder Diebstähle nicht vollständig ausschließen. Daher empfiehlt es sich, vor der Reise den bestehenden Versicherungsschutz zu checken. Je nach Tarif kann eine Hausratversicherung Fahrräder auch außerhalb der eigenen vier Wände absichern – häufig jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen, etwa der Nutzung eines geeigneten Schlosses oder zeitlicher Begrenzungen. Für hochwertige Fahrräder oder E-Bikes kann zusätzlich eine spezielle Fahrradversicherung sinnvoll sein. Diese kann neben Diebstahl auch Schäden durch Sturz, Unfall oder Vandalismus abdecken. Auch Zubehör wie Akkus oder Gepäck kann eingeschlossen sein.

Die BarmeniaGothaer Gruppe gehört mit rund acht Millionen Kundinnen und Kunden, 7.500 Mitarbeitenden sowie Beitragseinnahmen von rund 8,6 Milliarden Euro zu den Top10 Versicherern in Deutschland und ist einer der größten Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit.

Angeboten werden alle Versicherungssparten für Privat- und Firmenkunden. Dabei setzt das Unternehmen auf qualitativ hochwertige persönliche und digitale Beratung sowie die Unterstützung seiner Kundinnen und Kunden auch über die eigentliche Versicherungsleistung hinaus. Als einer der führenden Partner für den Mittelstand bieten die BarmeniaGothaer Unternehmen eine umfassende Absicherung gegen alle relevanten Risiken. Neben vielfältigen Schutzkonzepten unterstützen sie ihre Firmenkunden auch bei aktuellen Herausforderungen wie der Mitarbeitendengewinnung und -bindung.

Privatkunden bietet die BarmeniaGothaer neben dem klassischen Versicherungsschutz und der Altersvorsorge auch digitale Services sowie vielschichtige Gesundheitsdienstleistungen. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist die BarmeniaGothaer nur ihren Mitgliedern – also ihren Kundinnen und Kunden verpflichtet – nicht etwa Aktionären. Durch diese Unabhängigkeit kann das Unternehmen langfristig und nachhaltig im Sinne seiner Mitglieder agieren.