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Praxisnahe Fortbildung für die Orthopädie von morgen
Bereits zum zweiten Mal fand im Mai die Tüftlerwerkstatt für Assistenzärzt:innen statt – veranstaltet von medi in Kooperation mit den AGA Arthroskopie Residents. Das Fazit fiel entsprechend positiv aus: „Die Kombination aus Theorie, praktischer Anwendung und direktem Austausch mit Expert:innen machte die medi Tüftlerwerkstatt zu einer außergewöhnlich wertvollen Fortbildung, die wir gerne weiterempfehlen.“ Links im Bild zu sehen sind Isabella Kuhn, rechts Sophie Joch, beide Assistenzärztinnen Sportorthopädie an der Technischen Universität München Klinikum rechts der Isar. (Bild: © www.medi.de)

Praxisnahe Fortbildung für die Orthopädie von morgen

medi Tüftlerwerkstatt 2026

Wie lassen sich komplexe operative Verfahren besser verstehen, planen und anwenden? Antworten auf diese Frage erhielten Assistenzärzt:innen aus der Orthopädie bei der zweiten „medi Tüftlerwerkstatt“, die am 16. und 17. Mai 2026 in Bayreuth stattfand. Gemeinsam mit den AGA Arthroskopie Residents hat medi ein innovatives Format für junge Mediziner:innen geschaffen, das seit 2025 einmal pro Jahr stattfindet. Das Fortbildungsformat verbindet wissenschaftlich fundierte Theorie mit praxisnahen Workshops und schafft gleichzeitig Raum für kollegialen Austausch auf Augenhöhe und persönliche Vernetzung.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung standen aktuelle Konzepte der gelenkerhaltenden Chirurgie. Gemeinsam mit erfahrenen Expert:innen vertieften am ersten Tag die Teilnehmenden ihr Wissen zu kniegelenksnahen Osteotomien – von theoretischen Grundlagen über die präoperative Planung bis hin zur praktischen Umsetzung. Am zweiten Tag lag der Fokus auf modernen Knorpeltherapien des Kniegelenks sowie den angrenzenden Gelenken. Durch die Kombination aus Vorträgen, Fallbesprechungen und praktischen Übungen konnten theoretische Inhalte direkt angewendet und diskutiert werden. Mit der Tüftlerwerkstatt unterstreicht medi erneut sein Engagement für die medizinische Aus- und Weiterbildung und unterstützt junge Ärzt:innen dabei, ihre fachlichen und praktischen Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln.

Ein Erfahrungsbericht von Isabella Kuhn und Sophie Joch – beide Assistenzärztinnen Sportorthopädie an der Technischen Universität München Klinikum rechts der Isar.

Samstag, 16. Mai 2026: Präzise Planung und gelenkerhaltende Korrekturen

Nach einem gemeinsamen sportlichen Auftakt und der Begrüßung durch das wissenschaftliche Leitungsteam haben wir in Theorieblöcken Themen wie klinische Untersuchung, Bildgebung, Indikationsstellung sowie das perioperative Setting behandelt. Zudem wurden Achsanalysen, Torsionskorrekturen und die konkrete OP-Planung besprochen.

Anschließend folgte die Vertiefung spezifischer Operationstechniken, darunter High Tibial Osteotomy (HTO), Distal Femoral Osteotomy (DFO) und Slope-Korrekturen. Besonders praxisnah gestaltete sich der Nachmittag: Unter dem Motto „Planen, Tüfteln und Sägen“ arbeiteten die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen an der analogen und digitalen Planung entsprechender Eingriffe.

Sonntag, 17. Mai 2026: Differenzierte Knorpeltherapie und ganzheitliche Versorgungskonzepte

In den ersten Theorieblöcken erwarben wir Grundlagen zu chondralen und osteochondralen Defekten sowie regenerative Verfahren der Knorpeltherapie. Weiterhin diskutierten wir regenerative Ansätze wie Knochenmarkstimulation, moderne zellbasierte Therapien (matrixassoziierte autologe Chondrozytentransplantation, Minced Cartilage) und phasenbasiertes Reha-Management. Abgerundet wurde dies durch Workshops zu Orthesenkonzepten und den Einsatz von Digitalen Gesundheitsanwendungen zur Therapieunterstützung. Zum Abschluss erweiterten wir den Blick auf die angrenzenden Gelenke (Hüfte und Sprunggelenk), um ein ganzheitliches Verständnis für die Beinachse und Gelenkerhaltung zu entwickeln.

Unser Fazit

Neben den intensiven Fachblöcken blieb ausreichend Raum für den kollegialen Austausch. Der gesellschaftliche Ausklang am Samstagabend bot zudem eine willkommene Gelegenheit zur persönlichen Vernetzung in entspannter Atmosphäre.  Zusammenfassend bot uns die medi Tüftlerwerkstatt eine exzellente Plattform, um fundiertes Fachwissen zu vertiefen, neues Wissen zu erwerben und unsere praktischen Fertigkeiten zu schärfen. Ein echter Mehrwert für alle Assistenzärzt:innen!

Surftipps:

www.medi.de

www.medi.de/veranstaltungen/

medi – ich fühl mich besser. Für das Unternehmen medi leisten am Standort Bayreuth rund 1.800 Mitarbeitende (weltweit rund 3.000) einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Das Ziel ist es, Anwender:innen und Patient:innen maximale Therapieerfolge im medizinischen Bereich (medi Medical) und darüber hinaus ein einzigartiges Körpergefühl im Sport- und Fashion-Segment (CEP und ITEM m6) zu ermöglichen. Die Leistungspalette von medi Medical umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung, orthopädische Einlagen und digitale Gesundheitslösungen. Zudem fließt die langjährige Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie auch in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten mit ein. Der Grundstein für das international erfolgreiche Unternehmen wurde 1951 in Bayreuth gelegt. Heute liefert medi mit einem Netzwerk aus Distributoren sowie eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com