Übersicht / Klinik für Prostata-Therapie am Brückenkopf GmbH / Meldung vom 27.09.2006

Mittwoch, 27. September 2006, 13:55 Uhr

Klinik für Prostata-Therapie am Brückenkopf GmbH

Klinik für Prostata-Therapie am Brückenkopf GmbH

Schonende Prostata-Behandlung mit Ultraschall und Grünem Laserstrahl / Patienten aus aller Welt kommen nach Heidelberg

Heidelberg – Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie entwickelt sich immer mehr zum internationalen Zentrum für schonende Prostata-Therapien. Das Team hochspezialisierter Urologen um den Klinikleiter Dr.Joachim-Ernst Deuster konnte vor wenigen Tagen den 1000sten Patienten entlassen, der sich erfolgreich einer Greenlight-Laser-Therapie unterzogen hatte. Die benigne Prostatahyperplasie (BPH) ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata-Drüse, eine Erkrankung, unter der meist Männer im fortgeschrittenen Alter zu leiden haben. Das Therapie-Verfahren wurde vor an der Mayo-Klinik in Rochester/USA initiiert und weiterentwickelt. Inzwischen hat sich das Verfahren an vielen Kliniken etabliert; Wegbereiter und Initiator in Deutschland war die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie.

Das Verfahren hat gegenüber der konventionellen Operationstechnik den großen Vorteil, das die Lichtwellenlänge des Grünen Lasers so auf die Blutgefäße abgestimmt ist, dass man die Eindringtiefe des Laserstrahls optimal steuern kann. Umliegendes Gewebe wird geschont, während das überflüssige Gewebe unter dem Laserstrahl verdampft. Der Urinabfluss wird unmittelbar nach Beginn der Behandlung wieder frei.

Auch für die Behandlung von Prostata-Krebs setzt die Klinik auf schonende Therapien: Hier kommt mit dem Sonablate 500 ein hochmodernes Ultraschall-Gerät aus den USA zum Einsatz, an dessen Entwicklung Dr.Deuster selbst beteiligt war. Die chirurgische Totaloperation ist meist mit Nebenwirkungen wie Inkontinenz, Impotenz und Verlust der Zeugungsfähigkeit verbunden. Mit dem Ultraschallgerät werden dem leicht narkotisierten Patienten ein Ultraschallkopf in den Enddarm eingeführt, der impulsartig Ultraschallwellen von vier Megahertz aussendet. Dieser Schall durchdringt das Gewebe ohne jegliche Verletzung. Da mehrere Schallwellen gleichzeitig ausgesandt werden, die wie bei einem Hohlspiegel in einem Brennpunkt zusammenlaufen, kommt es dort zu einer Aufheizung von bis zu 100°C. Das getroffene Krebsgewebe stirbt ab.

Die Therapie dauert nur wenige Stunden. "Der große Vorteil unserer Behandlungsmethode ist, dass den meisten Patienten ihre sexuelle Potenz erhalten bleibt", versichert der Urologe, der in seiner Klinik erstmals in Deutschland die HIFU-Methode mit dem Sonablate 500 anwendet.

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