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Donnerstag, 16. August 2007, 14:44 Uhr

Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Transfusionszentrale der Uniklinik Mainz erwartet in diesem Jahr 80.000 Blutspenden

Transfusionszentrale verfügt über steigenden Blutvorrat - Junge Bevölkerung gilt es als Dauerspender zu gewinnen

Mainz – Wie spendierfreudig die Mainzer, die Rheinhessische und die Rheinland-Pfälzische Bevölkerung bei der Blutspende ist, zeigt sich gerade auch in den Ferienmonaten an den Blutvorräten der Transfusionszentrale des Klinikums der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nachdem im Jahr 2006 über 73.000 Vollblutspenden in der Transfusionszentrale und auf den Außenterminen entnommen wurden, werden auf Grund der hohen Spendebereitschaft in der Bevölkerung in diesem Jahr erstmals über 80.000 Vollblutspenden erwartet. Ziel der Transfusionszentrale ist es, auch jüngere Menschen als Dauerblutspender zu gewinnen.

Die Transfusionszentrale versorgt das Universitätsklinikum Mainz sowie die umliegenden Krankenhäuser in Mainz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz und im angrenzenden hessischen Gebiet sowie 50 niedergelassene Ärzte im 24-Stunden Dienstleistungsbetrieb mit Blut und Blutkomponenten von ausschließlich eigenen Dauerblutspender/innen.

Durch entsprechende Maßnahmen und Spenderaktivierungen ist jederzeit eine ausreichende Versorgung mit Blutkomponenten durch die Transfusionszentrale gegeben. So mussten seit der Gründung der Transfusionszentrale im Jahr 1954 keine notwendigen operativen Eingriffe oder medizinische Maßnahmen auf Grund von Blutkonservenknappheit verschoben werden, obwohl der Bedarf an Blutkonserven kontinuierlich ansteigt.

"Die Transfusionszentrale des Universitätsklinikums Mainz hat dank der hohen Blutspendebereitschaft der Bevölkerung einen steigenden Vorrat an Blutkonserven. Auf Anfrage anderer Blutspendedienste können wir daher bei Versorgungsengpässen mit Blutkonserven aushelfen", erläutert Dr. Walter Hitzler, der Leiter der Transfusionszentrale des Mainzer Uniklinikums, die positive Entwicklung. "Unser vorrangiges Ziel dabei ist es, das Blut nicht nur von aktuellen Dauerblutspendern zu generieren, sondern zusätzlich auch die jüngere Bevölkerung anzusprechen, um sie als neue Dauerblutspender zu gewinnen. Für die Spender ist die regelmäßige Untersuchung des Spenderblutes auch eine persönliche Gesundheitsüberwachung und damit ein kostenloser Gesundheits-Check", so Hitzler weiter.