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Anaphylaxis Awareness Day am 21. November 2026: Deutscher Allergie- und Asthmabund bietet drei kostenfreie Online-Vorträge für Betroffene, Eltern und Interessierte
© DAAB

Anaphylaxis Awareness Day am 21. November 2026: Deutscher Allergie- und Asthmabund bietet drei kostenfreie Online-Vorträge für Betroffene, Eltern und Interessierte

Anaphylaxie erkennen. Verstehen. Handeln.

Mönchengladbach – Eine schwere allergische Reaktion kann innerhalb weniger Minuten lebensbedrohlich werden. Besonders Nahrungsmittel gehören zu den häufigsten Auslösern einer sogenannten Anaphylaxie. Doch wie erkennt man eine Nahrungsmittelallergie zuverlässig? Welche Risiken bestehen für Erwachsene? Und wie können Eltern ihre Kinder mit Anaphylaxierisiko stärken, ohne sie ständig in Angst leben zu lassen?

Antworten auf diese Fragen gibt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) am 21. November 2026, dem Anaphylaxis Awareness Day. Unter dem Motto „Anaphylaxie erkennen. Verstehen. Handeln.“ lädt der Patientenverband zu drei kostenfreien Online-Vorträgen ein. Das Angebot richtet sich an Menschen mit Nahrungsmittelallergien, Eltern betroffener Kinder und alle Interessierten.

Drei Vorträge – drei wichtige Perspektiven

Diagnose von Nahrungsmittelallergien – Gewusst wie!

Nicht jede vermutete Nahrungsmittelallergie ist tatsächlich eine Allergie. Doch wie lässt sich eine solche Erkrankung sicher feststellen? Welche Untersuchungen sind sinnvoll und was sagen Allergietests wirklich aus? Die Kinder- und Jugendärztin und Anaphylaxie-Trainerin Britta Stöcker erläutert, worauf es bei einer fundierten Diagnostik ankommt und warum eine sorgfältige Abklärung so wichtig ist.

IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergien mit Anaphylaxierisiko im Erwachsenenalter

Nahrungsmittelallergien sind keineswegs nur ein Thema im Kindesalter. Auch Erwachsene können betroffen sein und schwere allergische Reaktionen entwickeln. Dr. Veronika Höfer von der Universität Zürich informiert über IgE-vermittelte Nahrungsmittelallergien bei Erwachsenen und die damit verbundenen Anaphylaxierisiken.

Mein Kind mit Anaphylaxie-Risiko stark machen

Wie viel Vorsicht ist notwendig, und wo beginnt die Angst, den Familienalltag zu bestimmen? Für Eltern ist es oft eine Herausforderung, ihre Kinder zu schützen und ihnen gleichzeitig Selbstständigkeit zu ermöglichen. Michaela Rünger, Diplom-Psychologin und Anaphylaxie-Trainerin, zeigt, wie Eltern ihre Kinder emotional stärken und ihnen einen selbstbewussten Umgang mit der Erkrankung ermöglichen können.

Wissen schafft Sicherheit – im Notfall und im Alltag

Eine Anaphylaxie kann unterschiedliche Organsysteme betreffen und sich schnell zu einer lebensbedrohlichen Situation entwickeln. Deshalb ist es wichtig, Warnzeichen zu erkennen, einen individuellen Notfallplan zu haben und zu wissen, wann und wie ein Adrenalin-Autoinjektor eingesetzt werden muss.

Doch das Leben mit einem Anaphylaxierisiko besteht nicht nur aus Notfallvorsorge. Auch die psychische Belastung, Unsicherheiten beim Essen und die Sorge um betroffene Kinder spielen eine große Rolle.

„Wir möchten mit unserem Aktionstag nicht nur medizinisches Wissen vermitteln, sondern Betroffenen und ihren Familien auch Mut machen. Denn wer seine Erkrankung versteht und gut vorbereitet ist, gewinnt Sicherheit und Lebensqualität“, so der Deutsche Allergie- und Asthmabund.

Kostenfrei teilnehmen und informieren

Mit den drei Online-Vorträgen bietet der DAAB die Möglichkeit, sich unkompliziert und kostenfrei über wichtige Fragen rund um Nahrungsmittelallergien und Anaphylaxie zu informieren.

Der Anaphylaxis Awareness Day findet am 21. November 2026 statt. Die Teilnahme an allen drei Online-Vorträgen ist kostenfrei.

Weitere Informationen zum Programm und zur Teilnahme gibt es unter www.daab.de.

Der Anaphylaxie-Aktionstag wird freundlichst unterstützt von Mylan Germany (A Viatris Company), ALK-Abelló Arzneimittel und Bioprojet Deutschland.

Für die Inhalte ist ausschließlich der Deutsche Allergie- und Asthmabund verantwortlich