Köln – Die Blankoverordnung in der Physiotherapie führt zu messbar positiven Behandlungsergebnissen. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Evaluation der Universität zu Lübeck und der BTU Cottbus-Senftenberg. Seit November 2024 können Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten bei mehr als 100 Schulterdiagnosen eigenständig über Art, Umfang und Dauer der Therapie entscheiden.
Die Studie zeigt signifikante Verbesserungen bei Funktion, Lebensqualität und subjektiver Schulterbewertung. Gleichzeitig gehen Schmerzen und Bewegungsangst deutlich zurück, während die Zufriedenheit auf Seiten der Patient*innen wie auch der Behandelnden hoch ist. Unerwünschte Ereignisse treten nur selten auf.
Aus Sicht von Physio Deutschland bestätigt die Evaluation die Qualität und Wirksamkeit physiotherapeutischer Versorgung. „Mehr physiotherapeutische Freiheit führt zu guten Ergebnissen“, betont der stellvertretende Vorsitzende Alexander Stirner von Physio Deutschland.
Die Ergebnisse liefern damit eine wichtige Grundlage für die weitere gesundheitspolitische Debatte – insbesondere im Hinblick auf das Potenzial der Physiotherapie und die Bewertung ihres Nutzens über reine Kostenaspekte hinaus. Mehr Informationen gibt es im Pressebereich von Physio Deutschland: Physio Deutschland – Presse // Pressemitteilungen
