Übersicht / Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V / Meldung vom 16.05.2019

Donnerstag, 16. Mai 2019, 11:47 Uhr

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V

Presseinformation

DGS-Regionalkonferenzen 2019
Kompaktes Fortbildungskonzept wird fortgesetzt

Berlin – Mit CME-zertifizierten, schmerzmedizinischen Fortbildungsveranstaltungen baut die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. (DGS) in diesem Jahr ihr Fortbildungsprogramm auf regionaler Ebene weiter aus. Das Format „DGS-Regionalkonferenzen“ hat im vergangenen Jahr so großen Zuspruch bekommen, dass die Fortbildungsreihe „Schmerzmedizin UP-TO-DATE 2019“ ab Juli wieder in zahlreichen Städten durchgeführt wird.

Viele Teilnehmer aus den entsprechenden Regionen nutzten im vergangenen Jahr die Gelegenheit, ihr Fachwissen zu schmerzmedizinischen Themen im Rahmen der CME-Fortbildungen auf den neuesten Stand zu bringen. Dabei stellte die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. (DGS) neueste Daten aus dem DGS-Praxisregister Schmerz vor und zeigte spannende praxisrelevante analgetische Behandlungsoptionen. Aufgrund der positiven Resonanz wird die Fortbildungsreihe in diesem Jahr fortgeführt.

Auch in 2019 das schmerzmedizinische Fachwissen vertiefen

Das Erfolgsrezept der Fortbildungsreihe: Kompakte Informationsvermittlung durch Schmerzexperten und ein persönlicher Austausch – in State of the Art-Gesprächen bezüglich der wichtigsten Schmerzkrankheitsbilder, z.B. Rücken- / Kreuzschmerzen, Migräne, neuropathische Schmerzen und Tumorschmerzen werden die jeweils zugehörigen Behandlungsoptionen vorgestellt sowie diskutiert. Die regionalen Präsenzveranstaltungen bieten damit in hohem Maße einen praxisrelevanten Mehrwert, so die Rückmeldungen aus dem Teilnehmerkreis.

Damit ist die Gesellschaft ihrer Zielsetzung, allen an der schmerzmedizinischen Versorgung beteiligten ärztlichen Fachgruppen Updates und Innovationen zu vermitteln, einen großen Schritt nähergekommen. Aktuelles Schmerzwissen gezielt in die Regionen zu bringen ist allerdings kein Selbstzweck: es gilt die Versorgungssituation der Schmerzpatienten in Deutschland stetig zu verbessern und mehr über den Versorgungsalltag vor Ort zu erfahren, so das erklärte Ziel.

Schmerzmedizin soll patientengerechter werden

Was die Zukunft bringt, wird schon anhand der Themenauswahl für die anstehende Fortbildungsrunde in 2019 deutlich, z. B.

  • Erfolgreiches Therapiemanagement mit modernen Schmerztherapeutika – neue Daten aus der DGS-Versorgungsforschung
  • Migräneprophylaxe in Zeiten monoklonaler Antikörper
  • Herpes-Zoster – von der Therapie zur Prävention
  • Cannabinoide in der Schmerzmedizin
  • Tumorschmerz und Opioid-Differentialtherapie
  • Klug entscheiden: Ärztliche Kunst in der Schmerzmedizin

Das verbindende Element dieser Schwerpunkthemen ist der Wunsch, die individuelle Versorgung von Schmerzpatienten zu verbessern.

CME Fortbildung – Schmerzkompetenz on the road

Die DGS-Regionalkonferenzen werden auch in 2019 wieder Maßstäbe setzen. Top-Experten stellen neueste Entwicklungen bei Prävention, Diagnostik und Therapie vor. Die Fortbildungsveranstaltungen finden samstags ab 09:00 Uhr statt und werden zur Zertifizierung eingereicht. In 2018 sind die Veranstaltungen von den jeweiligen Ärztekammern mit bis zu 10 CME-Punkten zertifiziert worden.

Überblick Termine und Veranstaltungsorte:

Zertifizierte Live-Veranstaltungen in Ihrer Region
- jeweils samstags als Ganztagsveranstaltung -

06.07.2019 - Münster im Factory Hotel

13.07.2019 - Düsseldorf im Leonardo Royal Hotel

20.07.2019 - Stuttgart im Mövenpick Airport Hotel

17.08.2019 - Frankfurt im Marriott Hotel

24.08.2019 - Hannover im Crown Plaza Hotel

28.09.2019 - Erfurt im Radisson Blu Hotel

19.10.2019 - München im Leonardo Hotel Arabellapark

15.*/16.*11.2019 - Berlin im SEMINARIS Campus HOTEL

07.12.2019 - Hamburg im Radisson BLU Hotel Dammtor

*DGS-Innovationsforum

Die Veranstaltungen sind kostenlos – Interessierte können sich auf der Website www.dgschmerzmedizin.de anmelden. Der detaillierte Programmablauf wird hier demnächst veröffentlicht.

***Save-the-Date***:

Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2020
Schwerpunktthema „Schmerz und Alter“ in Zusammenarbeit mit der Deutsche Gesellschaft für Geriatrie e.V., 26.-28.03.2020 in Mainz

Zertifizierte Fortbildung – Schmerzmedizinische Geriatrie

Die Besonderheiten in der Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen bei alten Menschen benötigen spezielle Kenntnisse. Ziel dieser von beiden Gesellschaften zertifizierten Fortbildung ist es Kompetenzen auszubauen, die für den Praxis und Klinikalltag notwendig sind. Die Themen orientieren sich an der Herausforderung bei der Versorgung alter Menschen. Die Kombination verschiedener Erkrankung und die damit verbundene Pharmakotherapie, verbunden mit bei diesen Patienten häufig bestehender reduzierter Organfunktion sowie Einschränkungen der Mobilität und kognitiver Funktionen benötigen eine spezielle Vorgehensweise – von der Diagnostik bis zur Therapie und Therapiebegleitung. Was ist pharmakologisch sinnvoll? Was ist an zusätzlichen Therapieangeboten ratsam?

Themen:
  • Bio-Psycho-Soziales Krankheitsmodell
  • Multimorbidität
  • Polypharmazie
  • Dokumentation
  • Therapieplanung
Symposium „Schmerz und Demenz“
  • Epidemiologie
  • Diagnostik
  • Sport im Alter
  • Kommunikation
  • Therapie

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist mit rund 4.000 Mitgliedern die größte Gesellschaft praktisch tätiger Schmerztherapeuten in Europa. Sie setzt sich für ein besseres Verständnis und für bessere Diagnostik sowie Therapie des chronischen Schmerzes ein. Bundesweit ist sie in rund 125 regionalen Schmerzzentren organisiert, in denen interdisziplinäre Schmerzkonferenzen veranstaltet werden. Oberstes Ziel der DGS ist die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen. Mit der Anfang 2018 verabschiedeten DGS-Agenda 2020plus soll die Qualität in der Schmerzmedizin durch die Etablierung von Therapiestandards sowie die Verbesserung der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf den Gebieten der Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie für Ärzte aller Fachrichtungen noch weiter ausgebaut werden.