Nach femfeel für die Wechseljahre ist es das zweite digitale Angebot der MEDICE Health Family, das speziell auf die Gesundheitsbedürfnisse von Frauen ausgerichtet ist.
Die MEDICE Health Family setzt ihren Weg zu einer vernetzten, multimodalen Gesundheitsversorgung konsequent fort. Mit der femfeel Endometriose App startet zum 1. November 2026 ein weiteres digitales Angebot für Frauen, das die multimodale Versorgungsstrategie des Unternehmens sinnvoll ergänzt. Versicherte von siebzehn Betriebskrankenkassen erhalten damit einen niedrigschwelligen Zugang zu einer umfassenden Unterstützung im Umgang mit Endometriose.
Schätzungen zufolge leben in Deutschland zwei bis vier Millionen Frauen mit Endometriose.¹ Bei der chronisch-entzündlichen Erkrankung wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter. Dies kann Entzündungen und starke Schmerzen auslösen und den Alltag der Betroffenen erheblich einschränken. Bis zur Diagnose vergehen häufig viele Jahre. „Unsere Mission, die Gesundheit der Menschen in möglichst vielen Bereichen zu verbessern, heißt für uns auch, auf Erkrankungen aufmerksam zu machen, die lange zu wenig Beachtung fanden. Endometriose gehört dazu. Mit der femfeel App geben wir Frauen ein Werkzeug an die Hand, das ihr Wissen stärkt und ihnen im Alltag Halt gibt, als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung“, sagt Dr. med. Katja Pütter-Ammer, geschäftsführende Gesellschafterin der MEDICE Health Family.
Wissen, Kurse und persönliche Begleitung in einer App
Kernstück der femfeel Endometriose App sind von Expertinnen entwickelte Kurse zu Ernährung, Bewegung, Stressmanagement, Schlaf und Sexualität. In kurzen Einheiten von rund zehn Minuten erhalten Nutzerinnen alltagstaugliche Impulse, um gesundheitsfördernde Routinen aufzubauen. Erste Studien deuten darauf hin, dass Lebensstilinterventionen in diesen Bereichen das Schmerzempfinden bei Endometriose positiv beeinflussen können.² ³ ⁴
Ein persönliches Beschwerdetagebuch unterstützt die Nutzerinnen dabei, Schmerzen, Zyklus und Belastungen zu dokumentieren und mögliche Muster zu erkennen. Eine Wissensbibliothek vermittelt leitlinienbasierte Informationen zur Erkrankung in verständlicher Form. Ergänzt wird das Angebot durch zwei Webinare mit Expertinnen sowie bis zu vier telefonische Beratungsgespräche pro Jahr.
Zugang über siebzehn Betriebskrankenkassen
Zum Start der App beteiligen sich die BKK MTU, BKK Public, BKK Pfaff, BKK PwC, BKK Salzgitter, BKK Wirtschaft & Finanzen, TUI BKK, Continentale BKK, BKK Linde, BKK Miele, BKK VDN, Salus BKK, ZF BKK, BKK Freudenberg, BKK VerbundPlus, energie BKK und vivida bkk. Versicherte dieser Krankenkassen können femfeel Endometriose ab dem 1. November 2026 für zwölf Monate kostenfrei nutzen. Ein Rezept ist für die Teilnahme nicht erforderlich.
„Dass gleich 17 Betriebskrankenkassen zum Start dabei sind, zeigt, wie groß das Interesse an digitalen Versorgungsangeboten ist. Wir freuen uns, dass Frauen mit Endometriose ab November ganz unkompliziert über ihre Krankenkasse Zugang zu femfeel Endometriose erhalten“, so Marie Reger, Gründerin von femfeel und heute bei MEDICE verantwortlich für die digitalen Versorgungsmodelle im Bereich Frauengesundheit.
Über MEDICE – The Health Family
MEDICE steht als familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen für die Mission, die Gesundheit der Menschen in möglichst vielen Bereichen zu verbessern. Heute wird das Unternehmen unter der Dachmarke der MEDICE Health Family in dritter Generation von Dr. med. Katja Pütter-Ammer und ihrem Mann, Dr. med. Dr. oec. Richard Ammer, beide Mediziner, geleitet. Gemeinsam folgen sie einem Gesundheitsverständnis, welches physische/psychische, soziale und ökologische Aspekte der Gesundheit miteinander verbindet.
Die meisten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS in Deutschland und Europa werden seit vielen Jahren mit Arzneimitteln der MEDICE behandelt.[1] Mit innovativen Angeboten im Bereich Renal Care (Nephrologie & Urologie) sowie starken OTC-Marken für Erkältung, Haut-, Darm- und Frauengesundheit ist die MEDICE Health Family zudem sowohl national als auch international erfolgreich.
Ergänzend dazu entwickelt das Unternehmen auf Basis seiner pharmakologischen Kompetenz multimodale Gesundheitslösungen, die Arzneimitteltherapien, digitale Behandlungen und Ernährungskonzepte verbinden. Auf diese Weise entsteht ein Versorgungskonzept, das die Gesundheit des Menschen umfassend betrachtet.
[1] Basierend auf Absatz in Standardeinheiten, IQVIA Q2/2025
