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Pflegereform: Diese drei Punkte sind jetzt wichtig
Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse © SBK

Pflegereform: Diese drei Punkte sind jetzt wichtig

Pressemitteilung

Statement: Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK, zum angekündigten Entwurf für eine Pflegereform

München – Gesundheitsministerin Nina Warken möchte demnächst einen Entwurf für eine Reform der Pflegeversicherung vorlegen. Für Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse, sind vor allem drei Punkte bei einer solchen Reform wichtig: Wir brauchen weniger Bürokratie für Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegekassen. Leistungen müssen bei denjenigen ankommen, die sie dringend benötigen. Und: Die Finanzierung muss vor allem in den kommenden zwei Jahrzehnten gesichert sein.

„Ich freue mich, dass Gesundheitsministerin Nina Warken die Pflegeversicherung reformieren will. Um die Pflege in Deutschland wirklich zu verbessern, muss die Regierung jetzt die Realität in der deutschen Pflegeversicherung anerkennen und mutig handeln.
 
Für eine bessere Pflegeversicherung wünsche ich mir vor allem weniger Bürokratie. Anträge sollten einfacher werden, Leistungen schneller bewilligt und Prozesse stärker digitalisiert werden. Davon profitieren Pflegebedürftige, Angehörige und Krankenkassen gleichermaßen.
 
Außerdem sollte die Regierung prüfen, ob bestimmte Leistungen noch die Menschen erreichen, die sie wirklich brauchen. Zum Beispiel stellt sich die Frage, ob Unterstützungsangebote bei niedrigeren Pflegegraden sinnvoll eingesetzt werden oder ob mehr Hilfe für Menschen mit hohem Pflegebedarf wichtiger wäre. Darüber muss ehrlich gesprochen werden.
 
Wichtig ist auch, dass die Pflegeversicherung langfristig bezahlbar bleibt. Wegen der alternden Gesellschaft wird der finanzielle Druck in den nächsten Jahren weiter steigen. Die Pflegeversicherung kann nicht alle Kosten vollständig übernehmen. Sie ist und war nie eine Vollversicherung. Deshalb braucht es ein realistisches Gesamtkonzept, das Finanzierung und Leistungen zusammen denkt. Dazu gehört auch, die Eigenanteile im Pflegeheim möglichst niedrig zu halten. Gleichzeitig müssen die Ursachen steigender Kosten angegangen werden, zum Beispiel zu viele Bauvorschriften oder ineffiziente Strukturen in der stationären Pflege.“


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Über die SBK: Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse gehört zu den 20 größten gesetzlichen Krankenkassen. Als geöffnete, bundesweit tätige Krankenkasse versichert sie mehr als eine Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland – mit rund 2.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 79 SBK Geschäftsstellen.

Seit über 100 Jahren setzt sich die SBK persönlich und engagiert für die Interessen der Versicherten ein. Sie positioniert sich als Vorreiterin für einen echten Qualitätswettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung. Voraussetzung dafür ist aus Sicht der SBK mehr Transparenz für die Versicherten – über relevante Finanzkennzahlen, aber auch über Leistungsbereitschaft, Beratung und Dienstleistungsqualität von Krankenkassen. Im Sinne der Versicherten vereint die SBK darüber hinaus das Beste aus persönlicher und digitaler Welt und treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv voran.