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“Die Notfallreform schafft die Grundlage für ein funktionierendes Primärversorgungssystem”

“Die Notfallreform schafft die Grundlage für ein funktionierendes Primärversorgungssystem”

Pressemitteilung

Der Kabinettsentwurf der Notfallreform steht auf der Agenda des Bundeskabinetts. Dazu ein Statement von Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK.

München – Die Notfallreform soll dazu beitragen, die Notfallversorgung effizienter aufzustellen. Nach Einschätzung von Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse, kann sie ein großer Schritt für eine bessere und gezieltere Versorgung in Deutschland werden.

„Eine zentrale Ersteinschätzung in der Notfallmedizin einzurichten, ist ein richtiger und wichtiger Schritt. Sie kann volle Notfallambulanzen entlasten, indem sie Patientinnen und Patienten Orientierung über die passende Versorgungsebene gibt.”
 
„Die bessere Vernetzung von Notfall- und Akutversorgung ist zu begrüßen. Mit der geplanten Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, Kassenärztlicher Vereinigung und Kooperationspraxen kann eine bedarfsgerechtere Versorgung von Akut- und Notfallpatient*innen erreicht werden. Dazu trägt auch bei, dass für die Versorgung erforderliche Daten zwingend digital weiterzugeben sind. So werden endlich Sektorengrenzen überwunden.“
 
„Um Doppelstrukturen zu vermeiden, sollten die geplanten integrierten Notfallzentren (INZ) nur dort neu etabliert werden, wo Lücken in der Notfallversorgung bestehen. Wo es schon gute Strukturen gibt, sollten diese im Sinne einer besseren Zusammenarbeit weiterentwickelt werden.“  
 
„Diese Reform kann eine große Signalwirkung entfalten. Denn sie ist ein wichtiger Schritt zum funktionierenden Primärversorgungssystem – dem nächsten wichtigen Reformprojekt im Gesundheitswesen. Denn Ersteinschätzung und eine reibungslose digitale Zusammenarbeit über die Sektorengrenzen hinweg sind auch dafür die Grundlage.“
 
„Ich wünsche mir, dass die Politik nun die Entschlossenheit aufbringt, die Notfallreform zügig und konsequent zu verabschieden. Es wäre ein wichtiges Signal für ganz Deutschland.“

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Über die SBK:

Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ist die größte Betriebskrankenkasse Deutschlands und gehört zu den 20 größten gesetzlichen Krankenkassen. Als geöffnete, bundesweit tätige Krankenkasse versichert sie mehr als eine Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland – mit rund 2.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 79 Geschäftsstellen.

Seit über 100 Jahren setzt sich die SBK persönlich und engagiert für die Interessen der Versicherten ein. Sie positioniert sich als Vorreiterin für einen echten Qualitätswettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung. Voraussetzung dafür ist aus Sicht der SBK mehr Transparenz für die Versicherten – über relevante Finanzkennzahlen, aber auch über Leistungsbereitschaft, Beratung und Dienstleistungsqualität von Krankenkassen. Im Sinne der Versicherten vereint die SBK darüber hinaus das Beste aus persönlicher und digitaler Welt und treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv voran.