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SBK veröffentlicht Qualitätsbericht 2025
Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse © SBK

SBK veröffentlicht Qualitätsbericht 2025

Vor zehn Jahren legte die SBK als erste Krankenkasse Qualitäts-Kennzahlen offen

München – Ab sofort stehen Bearbeitungszeiten, Genehmigungsquoten und andere für Versicherte relevante Zahlen der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse für 2025 zur Verfügung. Die SBK war 2016 die erste gesetzliche Krankenkasse, die Zahlen zu Beschwerden und Widersprüchen ihrer Versicherten veröffentlichte.

Mitten in der Diskussion um die zukünftige Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung und unseres Gesundheitswesens erscheinen in diesem Jahr wieder einige Qualitätsberichte von Krankenkassen. Politik und Interessensverbände sind sich aktuell uneinig, welche Maßnahmen sinnvoll und notwendig sind. Vereinzelt fällt die Forderung, die Zahl der Krankenkassen zu reduzieren. „Abgesehen davon, dass die Zahl der Krankenkassen seit Jahren durch Zusammenschlüsse ganz von allein schrumpft: Weniger Krankenkassen bedeuten weniger Wettbewerb und somit weniger Qualität für die Versicherten“, sagt Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK. „Bevor wir uns die Frage stellen, wie viele Krankenkassen wir benötigen, sollten wir uns ansehen, wie gut die vorhandenen sind. Hierbei zählt vor allem die Perspektive der Versicherten.“

Einheitliche Standards, aber noch keine verpflichtende Veröffentlichung

Der aktuelle Bericht folgt, wie auch in den Vorjahren, dem vom GKV-Spitzenverband mit den Krankenkassen entwickelten Standard. Für die SBK sind die 45 Kriterien ein wichtiger Erfolg, denn nur durch einheitliche Maßstäbe können Versicherte fundierte Entscheidungen treffen und Krankenkassen voneinander lernen. Trotz einheitlichem Standard veröffentlichen nicht alle gesetzlichen Krankenversicherungen einen Qualitätsbericht. „Ich wünsche mir, dass Transparenz über die Qualität einer Krankenkasse zur Pflicht wird. Versicherte benötigen öffentlich einsehbare Anhaltspunkte, an denen sie sich bei der Wahl einer Krankenkasse orientieren können. Die Versicherung für den Krankheitsfall ist ein Vertrauensgut. Daher brauchen wir die Erfahrungen der Versicherten mit einer Krankenkasse, nicht nur eine Liste mit Zusatzbeiträgen“, fordert Dr. Gertrud Demmler. 

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Über die SBK: 

Die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse gehört zu den größten gesetzlichen Krankenkassen. Als geöffnete, bundesweit tätige Krankenkasse versichert sie mehr als eine Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland – mit rund 2.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 79 SBK Geschäftsstellen.

Seit über 100 Jahren setzt sich die SBK persönlich und engagiert für die Interessen der Versicherten ein. Sie positioniert sich als Vorreiterin für einen echten Qualitätswettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung. Voraussetzung dafür ist aus Sicht der SBK mehr Transparenz für die Versicherten – über relevante Finanzkennzahlen, aber auch über Leistungsbereitschaft, Beratung und Dienstleistungsqualität von Krankenkassen. Im Sinne der Versicherten vereint die SBK darüber hinaus das Beste aus persönlicher und digitaler Welt und treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv voran.