Schließen

Registrierung

Melden Sie sich noch heute an, um gezielt und effektiv Ihre Nachrichten in der Gesundheitsbranche verbreiten zu können.

Kontoinformationen

Ansprechpartner:in

Adresse

Kontakt

Es wurde eine E-Mail zur Bestätigung an Sie gesendet. Nach der Bestätigung sind Sie erfolgreich registriert.


Standortklausel jetzt umsetzen: BPI fordert konkrete Schritte für die Pharmastrategie
Pharmastandort Deutschland stärken: Standortklausel umsetzen, Pharmastrategie voranbringen (Foto: ©BPI/Shutterstock_porst13).

Standortklausel jetzt umsetzen: BPI fordert konkrete Schritte für die Pharmastrategie

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz zum Pharmastandort Deutschland. In dem Beschluss wird die strategische Bedeutung der pharmazeutischen Industrie für Versorgungssicherheit, Innovation und Beschäftigung hervorgehoben. Von der Bundesregierung wird erwartet, die mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossene zusätzliche Belastung für pharmazeutische Unternehmen, die in Deutschland forschen und produzieren, wie vereinbart zu reduzieren.  

„Die Landesregierungen sind nah dran an den Standorten, sehen, was die Unternehmen in Forschung, Entwicklung und Produktion leisten, was sie für die einzelnen Regionen als Arbeitgeber bedeuten. Sie haben den Handlungsbedarf klar erkannt. Nun ist der Bund gefordert, eine praxistaugliche Standortklausel rechtssicher umzusetzen und endlich eine Pharmastrategie vorzulegen, die dauerhaft Planungssicherheit schafft“, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen.

Die Standortklausel kann ein wichtiges Signal sein. Sie ist jedoch keine Entlastung im eigentlichen Sinn: Sie kann lediglich verhindern, dass Unternehmen durch einen zusätzlichen Herstellerabschlag noch mehr belastet werden als ohnehin schon. Gerade Unternehmen, die hierzulande forschen, entwickeln, produzieren und Arbeitsplätze sichern, brauchen verlässliche und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen.

Der BPI fordert zudem, patentfreie Arzneimittel grundsätzlich vom zusätzlichen Herstellerabschlag auszunehmen. Insbesondere kleine und spezialisierte Märkte mit niedrigen Absatzmengen, komplexer Herstellung oder eingeschränkter Austauschbarkeit stehen bereits unter erheblichem Preis- und Regulierungsdruck.

„Deutschland braucht eine Pharmastrategie, die Versorgungssicherheit, Innovation und industrielle Wertschöpfung zusammenführt. Die Länder haben hierfür wichtige Impulse gesetzt“, so Joachimsen.

Hinweis: Die Verwendung des Fotos ist unter der Quellenangabe BPI/Shutterstock_porst13 und in Verbindung mit der Medienmitteilung honorarfrei.