Schließen

Registrierung

Melden Sie sich noch heute an, um gezielt und effektiv Ihre Nachrichten in der Gesundheitsbranche verbreiten zu können.

Kontoinformationen

Ansprechpartner:in

Adresse

Kontakt

Es wurde eine E-Mail zur Bestätigung an Sie gesendet. Nach der Bestätigung sind Sie erfolgreich registriert.


EU-PPA: Versorgungssicherheit verbindlich machen – Die Zeit drängt!
Versorgungssicherheit für Europa: Die Zeit drängt! (Foto: BPI/Shutterstock_Vepar5)

EU-PPA: Versorgungssicherheit verbindlich machen – Die Zeit drängt!

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.

Die Europäische Kommission hat heute mit dem EU-Public Procurement Act (PPA) einen umfassenden Vorschlag zur Weiterentwicklung und Modernisierung des europäischen Vergaberechts vorgelegt. Dazu das Statement von BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen:

„Die EU-Kommission muss Versorgungssicherheit zur verbindlichen Leitlinie der Arzneimittelbeschaffung machen. Das Ziel lautet: Versorgungssouveränität – durch starke Produktionskapazitäten in Europa und diversifizierte, belastbare Lieferketten. Die Zeit drängt!

Entscheidend ist, dass nicht allein der niedrigste Preis zählt. Verlässliche Lieferfähigkeit, nachhaltige Produktion und Investitionen in Europa müssen sich bei der Vergabe auszahlen. Für versorgungskritische Arzneimittel brauchen wir grundsätzlich mehrere Lieferanten, soweit die Marktlage dies ermöglicht. Zusätzliche Lagerbestände und Produktionsreserven müssen angemessen vergütet werden.

Die Vorgaben müssen zugleich praktikabel bleiben – gerade für kleine und mittlere Unternehmen. Arbeitsteilige Produktionsmodelle dürfen nicht durch pauschale Eigenleistungsvorgaben behindert werden.

Zum entschlossenen Handeln gehört auch, dass die Kommission PPA und Critical Medicines Act (CMA) eng aufeinander abstimmt, damit sie sich gegenseitig verstärken. Wir brauchen einen kohärenten europäischen Vergaberahmen mit einheitlichen, eindeutigen und einfachen Vorgaben, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Was wir nicht brauchen, sind doppelte Nachweise, widersprüchliche Anforderungen oder sonstige Rechtsunsicherheiten.“

Hinweis: Die Verwendung des Fotos ist unter der Quellenangabe BPI/Shutterstock_Vepar5 und in Verbindung mit der Pressemeldung honorarfrei.