Zum Internationalen Brustkrebsmonat Oktober veröffentlicht eurocom neuen Ratgeber
Berlin – „Versorgung nach Brustkrebs – Wissenswertes auf einen Blick“ – unter diesem Titel informiert die eurocom mit einem neuen Ratgeber über die verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten nach der Entfernung eines Mammakarzinoms. Im Zentrum stehen dabei die Fragen: Wie unterscheiden sich die verschiedenen Operationsverfahren? Was ist das sekundäre Lymphödem als Folgeerkrankung der Brustkrebs-OP und wie kann es behandelt werden? Was leistet die moderne Brustprothetik nach einer radikalen oder brusterhaltenden Operation? Verordnungshinweise und Rezeptbeispiele runden den Ratgeber ab. Evidenzbasiert und in allgemeinverständlicher Sprache wendet sich „Versorgung nach Brustkrebs“ sowohl an Patientinnen als auch an Gynäkologinnen und Gynäkologen, Breastcare Nurses, die Hilfsmittelteams der Krankenkassen sowie den Sanitätsfachhandel.
eurocom-Geschäftsführerin Oda Hagemeier erklärt zum Ansatz des Ratgebers: Patientinnen sind auf eine umfassende Aufklärung angewiesen. Sie muss die konservative Therapiemöglichkeit des äußeren Brustausgleichs als risikofreie Alternative zur invasiven Brustrekonstruktion stärker berücksichtigen. Sichergestellt werden muss, dass Patientinnen nach der Tumorentfernung die Anschlussversorgung erhalten, die ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Dafür setzen wir uns ein.“
Der Ratgeber ist ab sofort erhältlich und kann unter https://eurocom-info.de/infothek/broschueren/ als Printversion bestellt oder als Datei heruntergeladen werden.
zum Hintergrund: Brustkrebs ist häufigste Krebserkrankung bei Frauen
Frauen sind besonders häufig von Brustkrebs betroffen. Etwa 75.000 Neuerkrankungen werden jedes Jahr von den Gesundheitsbehörden gezählt, Tendenz steigend. Im Mittelpunkt der Behandlung steht die Entfernung des Tumors. Noch vor einigen Jahren bedeutete das für die Frauen, dass die betroffene Brust chirurgisch entfernt werden musste. Das ist heutzutage nicht mehr zwangsläufig der Fall. Bei rund 75 Prozent der an Brustkrebs erkrankten Frauen wird brusterhaltend operiert.
Äußere Brustprothesen helfen – auch nach brusterhaltender OP
Brusterhaltende Operationen sind jedoch nicht bei jeder Frau möglich. Bei großen Tumoren, wenn mehrere Tumore in der Brust gefunden werden oder wenn die nach einer brusterhaltenden Operation obligatorische Strahlentherapie nicht möglich ist, muss nach wie vor die gesamte Brust entfernt werden. Die Folgen können schwerwiegend sein: Frauen, denen eine Brust entfernt wurde, fühlen sich aufgrund des veränderten Erscheinungsbildes oft nicht wohl und büßen dadurch an Lebensqualität ein. Außerdem kann der Gewichtsunterschied häufig zu Fehl- und Schonhaltungen führen, was wiederum Verspannungen in Nacken, Schultern und Rücken verursachen kann. Das kann auch Frauen betreffen, bei denen die Brüste nach einer brusterhaltenden Operation unterschiedlich groß sind.
Über eurocom
eurocom ist die Herstellervereinigung für Kompressionstherapie, orthopädische Hilfsmittel und digitale Gesundheitsanwendungen. Der Verband versteht sich als Gestalter und Dialogpartner auf dem Gesundheitsmarkt und setzt sich dafür ein, das Wissen um den medizinischen Nutzen, die Wirksamkeit und die Kosteneffizienz von Kompressionstherapie und orthopädischen Hilfsmitteln zu verbreiten. Zudem entwickelt eurocom Konzepte, wie sich die Hilfsmittelversorgung aktuell und in Zukunft sicherstellen lässt. Dem Verband gehören die maßgeblichen Unternehmen aus den Bereichen Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel an, die im deutschen und europäischen Markt tätig sind.
